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An einem einzigen Morgen kann das Schilfrohr verbrennen, das in tausend Jahren gewachsen ist.
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Auch die beste Arznei kann nicht wirken, wenn man sie nicht einnimmt.
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Auch die dicksten Eiszapfen schmelzen in der Mittagssonne.
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Auch die Kehrseite hat ihre Kehrseite.
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Auch die kleinste Nadel taugt nicht zum Verschlucken.
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Auch die Possenreißer arbeiten, um zu leben
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Auch die schlechteste Tinte ist immer noch besser als das beste Gedächtnis.
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Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.
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Auch in der Hölle gibt es Leute, die man kennt.
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Auch mit dem besten Messer läßt sich Brei nicht spalten.
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Bei der Großmutter gibt es stets die besten Klöße.
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Beim Empfang des Statthalters herrscht stets Gedränge. Vor allem sind die Schurken und die Speichellecker vollzählig vertreten.
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Beim Hauskauf betrachte zuerst das Dachgebälk, bei der Brautschau sieh dir die Mutter an.
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Das Glück tritt gern in ein Haus ein, wo gute Laune herrscht.
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Das Jahr muß man im Frühling planen, den Tag am Morgen.
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Das Quaken der Frösche in der Nacht hat Liebende noch nie gestört, wohl aber der Hahnenschrei am Morgen.
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Der Kaiser mag groß sein, aber über den Himmel kann er nicht gebieten.
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Der kluge Kaiser läßt seine Beamten nicht hungern.
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Der Reis der anderen kommt einem immer weißer vor als der eigene.
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Der Vogel kann sich zwar den Baum, aber der Baum nicht den Vogel aussuchen.
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Die feinen Stimmen am Wegesrand kann nicht hören, wer auf einem knarrenden Wagen fährt.
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Die Spatzen zwitschern am lautesten vor den Speisehäusern.
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Eine Frauenzunge ist nur drei Zoll lang, aber sie kann einen sechs Fuß hohen Mann umbringen.
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Eine Hungersnot überleben die Köche am besten.
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Ein Falke mag hungern - die Weizenähre rührt er doch nicht an. .
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Ein kluger Kopf hat einen geschlossenen Mund.
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Ein Mönch gehört in den Tempel, ein Händler in den Laden.
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Ein Narr ist jeder Mensch - doch bei normalen Menschen hat die Narrheit ihre Grenzen.
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Ein Sack Reis, der einem selbst gehört, trägt sich leichter als ein fremder.
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Es ist überall dasselbe: die einen tragen die Sänfte, und die anderen sitzen darin.
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Fragen die Leute auf dem Markt nach Rüben, so schaffe sie hin und wasche sie nicht lange.
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Frauen können gleichzeitig nein sagen und ja nicken.
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Für eine Laus ist ein Bart immer ein großer Wald.
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Für Geld kann man bürgen, aber nie für einen Menschen.
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Gen Geld erhält man sogar in der Hölle einen ruhigen Schlafplatz.
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Hundert Männer können ein Haus bauen, aber um ein Heim zu schaffen, bedarf es einer Frau.
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Im Winter wächst selbst Buddha ein Eiszapfen aus der Nase.
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In den Augen des Liebenden werden die Pockennarben zu Grübchen.
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In den Augen eines Verliebten sind selbst Pockennarben Lachgrübchen.
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In der Liebe zu ihren Kindern sind schon viele Eltern ertrunken.
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Jede Mode kommt eines Tages aus der Mode.
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Je wundertätiger die Götter, desto wohlgenährter die Priester.
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Kein Lebewesen kann so undankbar sein wie der Mensch.
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Kneif dich selber, damit du weißt, wie anderen zumute ist!
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Lautes Geschrei schafft noch kein Recht.
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Leicht ist es, für gestern klug zu sein.
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Liebe deine Feinde, aber sei schneller als sie.
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Manche Niederlage hat sich schon als Sieg erwiesen.
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Nach einem Feuerwerk ist die Finsternis dunkler als gewohnt.
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Niemand kann auf zwei Seiten zugleich schlafen.
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Nur wenn der Herr wirklich ein Herr ist, ist auch der Diener ein Diener.
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Selbst alte Gäule werden durch einen tüchtigen Regenguß wieder munter.
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Sobald die kleine Quelle versiegt, trocknet der große Strom aus.
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Unter guten Geschäftsleuten herrscht immer ein gesundes Mißtrauen.
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Verlorenes Geld kann man wiederfinden, verlorene Zeit bringt dir niemand zurück.
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Vor der Türe eines guten Arztes sitzen stets viele Kranke.
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Was einem Menschen ins Ohr geflüstert wird, hört man meilenweit.
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Was wissen schon Schwalben und Spatzen von den Absichten der Wildgänse und Schwäne?
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Wenn der Schein des Geldes sie bestrahlt, sieht selbst die Dummheit weise aus.
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Wenn die Katze Mäuse fangen will, zeigt sie ihre Krallen nicht.
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Wenn du nicht weißt, wohin der Weg führt - woher willst du wissen, daß ihn zu begehen Fortschritt bringt.
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Wenn man den Kopf auch noch so tief in den Sand steckt - der Hintern bleibt doch zu sehen.
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Wenn man ein gutes Wort nicht ausspricht, kann es auch keiner hören.
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Wer ein Hund werden will, soll wenigstens ein Hund in einem großen Haus werden.
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Wer ein Schwein gestohlen hat, kann leicht die Knochen verschenken.
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Wer Fische fangen will, muß vorher Netze knüpfen.
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Wer gewonnen hat, muß auch verlieren können.
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Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere.
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Wer mit Schwätzern seine Zeit vergeudet und mit Schmarotzern und Dummköpfen - könnte ebensogut Flöhen den Kopf spalten.
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Wer schnell verspricht, vergißt auch schnell.
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Wer seinem Esel kein Futter gibt, geht bald zu Fuß.
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Wer seine Unwissenheit zugibt, zeigt sie einmal; wer versucht, sie zu verbergen, zeigt sie viele Male.
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Wer sich auf die Macht verläßt, geht - mit den Mächtigen zugrunde.
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Wer sich mit Mönchen einläßt, erhält früher oder später eine Sammelliste.
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Will ein Hahn wie ein Löwe aussehen, so sträubt er seine Federn. Und bleibt doch ein Hahn.
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Zum Radieschenschneiden nimmt man kein Schwert.
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Zwei Hasen kann man nicht zur gleichen Zeit nachjagen.
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