Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Alles bekommt man fürs Geld - nur nicht Verstand.
    Jüdisch
  2. Auch Menschen mit reinen Händen haben schmutzige Gedanken.
    Jüdisch
  3. Auch schlechte Äpfel duften.
    Jüdisch
  4. Auch wenn du den Türriegel immer zuschiebst, er schützt dich doch nur vor den Anständigen.
    Jüdisch
  5. Auf eine zerrissene Freundschaft kann man keine Flicken setzen.
    Jüdisch
  6. Beim Schein einer Kerze wählt man weder Diamanten aus - noch Frauen.
    Jüdisch
  7. Besser die Gurke, die man hat, als die Aussicht auf einen Kürbis.
    Jüdisch
  8. Besser eine junge Witwe, als eine alte Jungfer.
    Jüdisch
  9. Besser ein reicher Mieter, als ein armer Hauswirt.
    Jüdisch
  10. Besser mit einem Weisen in der Hölle als mit einem Dummkopf im Paradies.
    Jüdisch
  11. Besser zehnmal krank, als einmal gestorben.
    Jüdisch
  12. Das Huhn schmeckt am besten zu zweit - wenn man mit ihm allein ist.
    Jüdisch
  13. Das Würmchen lockt den Fisch - nicht der Fischer, der am Ufer hockt.
    Jüdisch
  14. Den wahren Geschmack des Wassers erkennt man in der Wüste.
    Jüdisch
  15. Der eine schwingt die Axt, der andere macht den Krach.
    Jüdisch
  16. Der stete Pfennig klingt heller als der seltene Schilling.
    Jüdisch
  17. Der Teufel hole den Einfall, der einem zu spät kommt.
    Jüdisch
  18. Die Ameisen sind ein schwaches Volk - trotzdem bauen sie riesige Burgen.
    Jüdisch
  19. Dieselbe Sonne ist es, die die Leinwand bleicht und dem Gesicht die Bräune gibt.
    Jüdisch
  20. Die Tochter eines reichen Mannes ist immer schön.
    Jüdisch
  21. Ein Armer ist ein Pechvogel: Hat er ein Geschwür, dann fehlt ihm die Zwiebel zum Drauflegen; hat er eine Zwiebel, fehlt ihm das Geschwür.
    Jüdisch
  22. Eine Uhr, die stillsteht, ist besser als eine, die falsch geht.
    Jüdisch
  23. Ein guter Ruf geht weit - ein schlechter noch viel weiter.
    Jüdisch
  24. Ein sparsamer Jude wird ein Buch eher schreiben als kaufen.
    Jüdisch
  25. Ein Vater kann viele Kinder ernähren aber viele Kinder können einen Vater nicht ernähren.
    Jüdisch
  26. Ein Zeichen der Weisheit ist Schweigen - aber Schweigen allein ist noch keine Weisheit.
    Jüdisch
  27. Es ist leichter Geld zu verdienen, als es zu behalten.
    Jüdisch
  28. Es wird nicht eher hell, bis es nicht ganz dunkel geworden ist.
    Jüdisch
  29. Fehlt es dem Diebe an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit.
    Jüdisch
  30. Gehst du langsam durchs Leben, wird man dich antreiben. Rennst du, wird man dir ein Bein stellen.
    Jüdisch
  31. Gott konnte nicht überall sein, darum machte er die Mütter.
    Jüdisch
  32. Gute Mahner sind schlechte Zahler.
    Jüdisch
  33. Gute Menschen lernen von den schlechten mehr als schlechte von den guten.
    Jüdisch
  34. Hat der Mensch keine Beschäftigung, beginnt er sich mit Politik zu befassen.
    Jüdisch
  35. Hat die Frau die Hosen an, muß der Mann das Kind wiegen.
    Jüdisch
  36. Heiratet ein Mädchen einen alten Mann, bleibt sie eine junge Witwe.
    Jüdisch
  37. In jeder Schwiegertochter steckt ein Stückchen Schwiegermutter.
    Jüdisch
  38. In schlechten Zeiten ist auch der Hering ein Fisch.
    Jüdisch
  39. Ist der Ochse tot, schärft jeder das Messer.
    Jüdisch
  40. Ist die Mutter eine Kuh, ist die Tochter ein Kalb.
    Jüdisch
  41. Ist ein Mädchen häßlich, schiebt es die Schuld auf den Spiegel.
    Jüdisch
  42. Ist einmal der Zaun übersprungen, sind bald neue Gedanken gefunden.
    Jüdisch
  43. Jedem Ziegenbock gefällt sein Glöckchen.
    Jüdisch
  44. Kann ein Mädchen nicht tanzen, sagt es, daß die Musikanten nicht spielen können.
    Jüdisch
  45. Kinder erschreckt man mit Teufeln, Erwachsene - mit Menschen.
    Jüdisch
  46. Koch einen Bauern süß oder sauer - er bleibt doch immer ein Bauer.
    Jüdisch
  47. Könige sind leicht zu ersetzen - Weise kaum.
    Jüdisch
  48. Lachen kommt von selbst - Weinen auch.
    Jüdisch
  49. Leicht ist es, ein Feuer anzufachen, wenn andre Münder dazu blasen.
    Jüdisch
  50. Lieber von einem Klugen eine Ohrfeige, als von einem Narren einen Kuß.
    Jüdisch
  51. Manch einer will mit dem Kopf durch die Wand - doch er findet keine.
    Jüdisch
  52. Man hat immer noch Zeit, das Unglück zu beklagen, wenn es da ist.
    Jüdisch
  53. Mit der Zeit lernt auch ein Bär tanzen.
    Jüdisch
  54. Mit ihrem Gesicht sind viele unzufrieden, ihr Gehirn aber finden sie in Ordnung.
    Jüdisch
  55. Nicht jeder, der auf dem Ehrenplatz sitzt, ist ein vornehmer Herr.
    Jüdisch
  56. Nur wer schläft, sündigt nicht.
    Jüdisch
  57. Riecht die Mutter nach Zwiebeln und der Vater nach Knoblauch, kann die Tochter nicht nach Rosen duften.
    Jüdisch
  58. Sag der Katze, daß die Torte einen Gulden kostet - sie nascht trotzdem.
    Jüdisch
  59. Schert man die Schafe, zittern die Lämmer.
    Jüdisch
  60. Schütte nicht das unreine Wasser aus, solange du nicht reines hast!
    Jüdisch
  61. Seit das Sterben gewiß ist, ist das Leben gefährlich.
    Jüdisch
  62. Selbst ein Engel kann zur gleichen Zeit keine zwei Arbeiten tun.
    Jüdisch
  63. Sitzt der Wurm im Meerrettich, glaubt er, es gäbe nichts Süßes auf Erden.
    Jüdisch
  64. Viele halten das Ei für klüger als das Huhn - doch vergessen sie, daß das Ei bald anfängt zu stinken.
    Jüdisch
  65. Viele klagen über ein schlechtes Gedächtnis - aber keiner klagt über wenig Verstand.
    Jüdisch
  66. Vom Glück zum Unglück ist es nur eine Spanne weit — umgekehrt aber hat man ein ganz schönes Stück Weg.
    Jüdisch
  67. Vom Nichtnehmen ist noch kein Mensch reich geworden.
    Jüdisch
  68. Was dem Klugen bitter ist, dünkt dem Narren süß.
    Jüdisch
  69. Was kann man von einem Ochsen mehr verlangen als Ochsenfleisch?
    Jüdisch
  70. Was nützt einem die fette Kuh, wenn sie keine Milch gibt.
    Jüdisch
  71. Was nützt es, daß die Kuh viel Milch gibt, wenn sie nachher den Milchkrug umwirft?
    Jüdisch
  72. Weh dem, der im Recht ist!
    Jüdisch
  73. Wenn der Arme ein Huhn ißt, ist entweder er krank oder das Huhn.
    Jüdisch
  74. Wenn der Weise irrt, irrt er gewaltig.
    Jüdisch
  75. Wenn die Armut zur Tür hereinkommt, flieht die Freundschaft zum Fenster hinaus.
    Jüdisch
  76. Wenn ein Narr schweigt, wird er auch zu den Klugen gezählt.
    Jüdisch
  77. Wenn Gott auf Erden lebte, würden die Menschen ihm die Fenster einschlagen.
    Jüdisch
  78. Wenn jeder eine hübsche Braut sucht, was soll aus den häßlichen werden?
    Jüdisch
  79. Wenn man der Katze Handschuhe anzieht, kann sie keine Mäuse fangen.
    Jüdisch
  80. Wenn man dir gibt: Nimm! Wenn man dir nimmt: Schrei!
    Jüdisch
  81. Wenn man nicht beißen kann, soll man nicht die Zähne zeigen.
    Jüdisch
  82. Wer nicht zu säen versteht, kann auch nicht ernten.
    Jüdisch
  83. Wird ein Geizhals leichtsinnig, ißt er zur Suppe Torte.
    Jüdisch
  84. Wo viele gehen wächst bald kein Gras mehr.
    Jüdisch
  85. Würden alle Menschen an einem Strang ziehen, müßte die Welt kentern.
    Jüdisch
  86. Zur Trauung läßt man sich führen - zur Scheidung läuft man selbst.
    Jüdisch