Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Auf Ihre Anfrage, Aktenzeichen Z/F 312 H teilen wir Ihnen mit, daß der erwähnte Julius Sch. zu 70 % ehrlich ist.
    Leumund
  2. Auf Ihre Anfrage bezüglich Franziska H. teilen wir Ihnen mit, daß die Genannte zweimal verurteilt, bis jetzt aber nicht bestraft wurde.
    Leumund
  3. Auf Ihre Anfrage teilen wir mit, daß sein Hund in der Gemeinde einen guten Ruf genießt.
    Leumund
  4. Aus den hiesigen Unterlagen ist zu ersehen, daß Helmut P. eine Rente bezieht. Außer dem Alkohol und leichten Frauen widmet er sich keiner öffentlichen Tätigkeit.
    Leumund
  5. Außerdem wäre anzuführen, dass Julia R. verheiratet ist, an ihrem Wohnort jedoch einen guten Ruf hat.
    Leumund
  6. Betrunken bringt Hugo F. zwar gerne fremde Frauen in die Wohnung. Nüchtern ist er aber ein eifriger Bastler und höflicher Untermieter.
    Leumund
  7. Das Bürgermeisteramt bestätigt hierdurch, daß die Bäuerin Mathilde Moch von Ratten befallen ist. Da sie einen anständigen Lebenswandel führt, kann man ihr Gift geben.
    Leumund
  8. Den größten Teil seines Lebens verbrachte der Genannte in Mietzimmern, Gefängniszellen und Irrenanstalten, sodaß er das Leben kennt.
    Leumund
  9. Der Beschuldigte ist deutscher Nationalität, nach früherer Feststellung neigt er aber auch zur holländischen, dänischen oder schwedischen.
    Leumund
  10. Der Genannte hat einen ziemlich verbrauchten Charakter.
    Leumund
  11. Ferdinand T. ist von schwermütiger Natur und die Freude am Leben zeigt sich bei ihm erst nach dem 10. Bier.
    Leumund
  12. Guntram P. hat keinen guten Ruf, da er oft morgens mit einem Lied auf den Lippen und einem Polizisten auf den Fersen nach Hause kommt.
    Leumund
  13. Hinsichtlich des ungünstigen Wetters suchte Isolde F. Bekanntschaft mit den Männern der Bundesbahn.
    Leumund
  14. Peter M. ist arbeitsam, fleißig und ausdauernd, was sich in seinem Leben auch an der Zahl der unehelichen Kinder zeigt.
    Leumund
  15. Trotzdem der Genannte nur drei Volksschulklassen hat, ist er bis jetzt unverheiratet.
    Leumund
  16. Untersuchungen haben ergeben, daß Josef G. sehr jähzornig ist und Schlägereien provoziert, von denen er ein zerschlagenes Nasenbein und zwei uneheliche Kinder hat.
    Leumund
  17. Valentin K. ist ein ständiger Krankenscheinbezieher, obwohl er nachts in den Bars eine hohe Gesundheitsleistung zeigt.
    Leumund
  18. Von dem Rentner Walter B. ist bekannt, daß er gerne Vögel auf Leim und jüngere Witwen auf Rente fängt. Wir wissen nicht, was er mit ihnen tut.
    Leumund
  19. Von der Beschuldigten können wir nur sagen, soweit sie in unserer Gemeinde Prostitution getrieben hat, geschah es nur amateurhaft.
    Leumund
  20. Werner G. ist ein unangenehmer Gesellschafter. In betrunkenem Zustand benimmt er sich unsittlich gegenüber Frauen, er gibt ihnen sogar öffentlich Blumen.
    Leumund
  21. Wie man hört, ist die Genannte ausgezogen. Sie war eine gewisse Zeit im Nachbarort, wo sie als Leiche galt und sich auch dadurch ernährte.
    Leumund
  22. Wie schlecht die Verhältnisse des Schuldners sind, ist schon daraus zu ersehen, daß ihm der Gerichtsvollzieher vor einem Monat das letzte schmutzige Hemd aus der Nase ziehen mußte.
    Leumund