Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. 75 % aller Kamele haben keinen Humor. Und das haben sie mit 75 aller Menschen gemeinsam.
  2. Ab Basel geht es mit dem Rhein abwärts.
  3. Abend ist, wenn die Großstadt ihr Neon-Make-up auflegt.
  4. Abends macht der Zoodirektor einen Rundgang, um die Elefanten wieder abzuschalten.
  5. Abends wenn anständige Tage schlafen gehen, wird der Samstag erst richtig munter.
  6. Abgeklärtheit ist, wenn man sich's leisten kann, sich nichts zu leisten.
  7. Ab heute wird gespart, sagte der Haushaltsvorstand. Koste es, was es wolle.
  8. Abmagerungskur ist, wenn man Hungers stirbt, damit man länger lebt.
  9. Abmagerungskur ist, wenn man schon viel langsamer zunimmt.
  10. Abrüstungspakt ist, wenn die Großmächte sich darauf einigen, veraltete Waffen zu vernichten.
  11. Abstandszahlung ist, wenn Eltern ihre Kinder reichlich mit Taschengeld versorgen - statt mit Erziehung.
  12. Abstimmungsdifferenz ist, wenn der Computer die Sache anders sieht.
  13. Abwasser ist ein Thema, das dringend der Klärung bedarf.
  14. Achten Sie bitte auf das Gute, denn es gibt nichts Besseres.
  15. Akuter Personalmangel ist, wenn selbst leitende Angestellte das Büro nicht mehr verlassen können, ohne daß man sie vermißt.
  16. Allabendlich um 19.30 Uhr stellen die Bürger ihre Denkattrappen auf Empfang.
  17. Alle halten sich an Wettervorhersagen. Nur das Wetter nicht.
  18. Alle Männer haben Wirbelsäulen, aber nur wenige Rückgrat.
  19. Alle Männer sind verschieden, nur alle Ehemänner sind sich ziemlich gleich.
  20. Alle Menschen sind Brüder. Also Vorsicht!
  21. Alle Pilze sind eßbar. Manche sogar öfter.
  22. Alle reden von der christlichen Seefahrt; vom christlichen Weinbau spricht keiner.
  23. Aller guten Dinge sind drei, sagte der Hausfreund.
  24. Alles behalten die Menschen für sich. Nur ihre Meinungen nicht.
  25. Alles braucht seine Zeit. Goethes Götz-Zitat war fast 200 Jahre zu Fuß unterwegs, bis es die Autofahrer endlich in ihren Wortschatz aufnahmen.
  26. Alle schimpfen über die Arbeit. Aber keiner tut etwas dagegen.
  27. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Auch das Gegenteil.
  28. Alles hat zwei Seiten. Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten.
  29. Alles kann man nicht haben. Entweder ist man in guter Gesellschaft oder man amüsiert sich.
  30. Alles spricht dafür. Nur der Querkopf spricht dagegen.
  31. Als das Wasser noch sauber war, hatte die Körperpflege noch einen Sinn.
  32. Als die Flugzeuge noch einfacher waren, nannte man sie Doppeldecker.
  33. Als es noch keine Uhren gab, ging die Zeit noch zu Fuß.
  34. Als es noch keine Zeitungen gab, wurden die Märchen allesamt mündlich verbreitet.
  35. Alte Liebe kostet nichts.
  36. Alter ist, wenn man Komplimente bekommt, weil man so jung aussieht.
  37. Alter nützt bei Torheit nichts.
  38. Alter schützt vor Torheit nicht, aber es macht sie schwieriger.
  39. Alter Schwerenöter ist, wenn ein Playboy jungen Mädchen nur mehr bergab nachläuft.
  40. Alterserscheinung ist, wenn man von einem Witz jedes Wort versteht - bis auf die Pointe.
  41. Am besten können Menschen mit Kindern umgehen, wenn es nicht ihre eigenen sind.
  42. Am gefährlichsten sind die dummen Menschen mit den intelligenten Gesichtern.
  43. Am Meer ist auch nicht mehr alles Fisch, was stinkt.
  44. Anachronismus ist nur eine Frage der Zeit.
  45. An alles haben die Versicherungsgesellschaften gedacht. Nur nicht an eine Unterwasserfeuerversicherung.
  46. An der Grenze ist nicht jeder Zoll ein Gentleman.
  47. An der Unschuld vieler Angeklagter sind nur die Rechtsanwälte schuld.
  48. Angeber sind Sprachriesen, in denen sich Denkzwerge verstecken.
  49. Angewandte Psychologie ist, wenn eine Frau ihre O-Beine hinter einem tiefen Ausschnitt versteckt.
  50. An manchen Tagen hat man zu allem Überdruß auch noch Ärger.
  51. Anstandsbücher enthalten Faustregeln für das Fingerspitzengefühl.
  52. Applaus ist die Zugabe vom Publikum.
  53. Arbeit hat mit Nichtstun überhaupt nichts zu tun.
  54. Arbeitsessen ist, wenn Leute zu Tisch geladen sind, die weder Freunde sind, noch Verwandte.
  55. Arbeitsgerät ist, wenn auf etwas ein Griff drauf ist.
  56. Arbeitsplatzsicherung ist, wenn die Computer freigesetzt werden.
  57. Arbeitszeitverkürzung ist, wenn die Menschen in immer weniger Stunden immer mehr verdienen müssen, weil sie sich sonst immer mehr Freizeit immer weniger leisten können.
  58. Arbeitszeitverkürzung ist, wenn ein Schriftsteller einen Roman in der Buchhandlung kauft - statt ein Jahr daran zu schreiben.
  59. Arbeitszeitverkürzung ist, wenn sich jeder einen Zweitberuf leisten kann.
  60. Archäologie ist, wenn die Karriere in Trümmern liegt.
  61. Architekten sind Menschen, die Gottes freie Natur unter Dach und Fach bringen.
  62. Armut ist ein Luxus, den sich kein reicher Mann leisten kann.
  63. Arzt und Patient sind Partner. Der eine stellt die Diagnose und der andere die Krankheit.
  64. Auch das hässlichste Mädchen kann liebenswert sein - nur nicht auf den ersten Blick.
  65. Auch das Kolophonium möchte einmal in seinem Leben die erste Geige spielen.
  66. Auch fehlende Meinungen können falsch sein.
  67. Auch für einen Abstieg muß man auf der Höhe sein.
  68. Auch in der dicksten Lüge steckt ein Körnchen Unwahrheit.
  69. Auch in Zeiten wie diesen kann sich jedermann einen wunderschönen Urlaub leisten und trotzdem mit seinem Geld zurechtkommen - nur nicht in ein und demselben Sommer.
  70. Auch Orangen haben ein Gemüt. Wenn man sie zu früh pflückt, sind sie sauer.
  71. Auch wenn's nicht immer so aussieht: Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen Sie sich in zehn Jahren zurücksehnen werden.
  72. Auf dem Standesamt werden heutzutage schon mehr Menschen falsch verbunden als am Telefon.
  73. Auf die Nationalökonomen kann man sich verlassen: Sie kennen immer die Lösungen für die Wirtschaftsprobleme der vergangenen Jahre.
  74. Auf die Pauke hauen will jeder. Aber tragen will sie keiner.
  75. Auf in die Schweiz! Dort hat der Käse noch Löcher.
  76. Aufklärung ist, wenn man erfährt, wie Kinder nicht zur Welt kommen.
  77. Aufkommensneutral ist, wenn die Einhebung einer neuen Steuer nicht mehr kostet, als sie bringt.
  78. Augenaufschläge sind Lider ohne Worte.
  79. Ausbeutung ist, wenn einer im Schweiße eines fremden Angesichts sein Brot verdient - zum Beispiel als Trainer.
  80. Ausdauer ist, wenn eine Frau so lange heiratet, bis sie den Richtigen gefunden hat.
  81. Ausdauer wird früher oder später belohnt - meist später.
  82. Aus der Sicht des Autohändlers sind Fußgänger Blindgänger.
  83. Aus einem Schulaufsatz: Früher dachten die Menschen über vieles nach. Heute haben sie das Fernsehen.
  84. Ausgeglichenes Budget ist, wenn alle Ausgaben beschlossen sind, und die Steuerzahler brauchen nur mehr die ihnen zugeteilten Quoten abzuführen.
  85. Ausgeglichenheit ist, wenn ein Mensch denselben Fehler immer wieder machen kann, ohne nervös zu werden. .
  86. Ausgerechnet die Menschen, die dauernd ihre Brille suchen, haben auch noch schlechte Augen.
  87. Aus Liebe heiraten ist riskant, aber manchmal lohnt es sich.
  88. Ausnahmen beschädigen die Regel.
  89. Aussterbende Spezies ist, wenn eine Sekretärin auf 400 Anschläge in der Minute kommt und dafür nur selten länger braucht.
  90. Automation ist, was Männer erfunden haben, um Arbeiten so weit zu erleichtern, daß sie sie Frauen aufhalsen können.
  91. Automatisierung: Man muß viele Leertasten betätigen, um ein wenig Nichts zu produzieren.
  92. Banken sind Institutionen, die aus Geld Kapital schlagen.
  93. Bedenkzeit ist, wenn man einige Tage verstreichen läßt, bevor man bei seiner Meinung bleibt.
  94. Beherrschung ist, wenn man sich nur sehr zögernd gehen läßt. -
  95. Behörden sind in Ressorts unterteilt. Damit man genau weiß, wer wofür nicht zuständig ist.
  96. Bei den ganz Vornehmen heißt der Osterhase "Chinchilla".
  97. Bei den Löwen ist das Männchen schöner als das Weibchen. Bei den Rindern jedoch das Pferd.
  98. Bei den Menschen ist es wie bei den Pilzen. Die schönsten sind nicht immer die bekömmlichsten.
  99. Bei den Menschen, sagte das Huhn, wird viel gegackert und wenig gelegt.
  100. Bei den Zahnärzten heißen die Marktlücken »Zahnlücken«.
  101. Bei der Hochzeit verliert die Frau ihren Namen und der Mann sein Gesicht.
  102. Bei der Jagd auf Männer ist alles erlaubt - deshalb ist manche stockdumme Blondine in Wahrheit eine clevere Brünette.
  103. Bei der Quantität bringt es die Masse.
  104. Bei der Todesstrafe wäre der Doppelmörder ganz schön im Vorteil.
  105. Bei einem Gewitter ist meist auch das Wetter entsprechend.
  106. Bei einem guten Jahrgang spielt das Alter keine Rolle.
  107. Bei einem Torso ist der Rumpf Trumpf.
  108. Bei manchen Zeitungsartikeln muß man sich fragen, ob es noch Wahrheit ist oder schon Journalismus.
  109. Beim Geld schätzt man auch die Quantität.
  110. Beim Hofmachen sind Rosen die ältesten Bestechungsmittel.
  111. Beim Humor hört bei den meisten Menschen der Spaß auf.
  112. Beim Menschen nennt man den Äquator Taille.
  113. Beim Menschen tritt der Tod im Idealfall nach einem mehr oder weniger langen Leben ein.
  114. Beim Quadrat sind alle Seiten gleich. Nur die Diagonale fällt ein wenig aus dem Rahmen.
  115. Beim Rückwärtsgehen ist Stehenbleiben Fortschritt.
  116. Bei Mundgeruch nützt auch die frische Unterwäsche nichts.
  117. Bei Stromsperre sieht man die Kerze in einem ganz anderen Licht.
  118. Berg und Tal haben einen gemeinsamen Feind: Die Ebene.
  119. Berufswahl ist, wenn man sich entscheiden muß, womit man in Zukunft sich und den Staat erhalten will.
  120. Bescheidenheit ist, wenn man die anderen herausfinden läßt, wie bedeutend man ist.
  121. Besonders emanzipierte Frauen erkennt man daran, daß sie ständig vor Männern davonlaufen, die gar nicht hinter ihnen her sind.
  122. Besser den Schalk im Nacken als die Faust im Genick.
  123. Bevor die Frauen aufstanden, um für ihr Recht zu kämpfen, konnten sie in der Straßenbahn öfter sitzen.
  124. Bienen die nur wohnen, nennt man Drohnen.
  125. Bildung ist, wenn ein Mensch Schiller zitieren kann - ohne das Zitat Goethe zuzuschreiben.
  126. Bildungsprivileg ist, wenn die Privilegierten keine Bildung haben müssen.
  127. Bis zum dreißigsten Lebensjahr zählen Frauen normal; dann beginnt der Countdown.
  128. Black is beautiful, sagte der Schwarzfahrer.
  129. Blinder Glaube schützt vor Dogmen nicht.
  130. Blumen die nicht wachsen, nennt man Wachsblumen.
  131. Bonsai ist das Pony unter den Bäumen.
  132. Borniertheit ist, wenn es keine Aussicht gibt, daß ein Mensch jemals die Einsicht erlangen könnte, seine Ansicht zu ändern.
  133. Borniertheit ist, wenn Leute den Kopf schütteln, die gar keinen haben.
  134. Böse Menschen erkennt man an der Schrift, sagte der Analphabet.
  135. Bosheit ist eine Krankheit. Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, gebe man dagegen dreimal täglich eine Ohrfeige.
  136. Boulevardzeitung ist, wenn auf Seite 1 mehr Menschen umgebracht werden, als auf Seite 2 am Leben bleiben.
  137. Butterberge sind die Folge von Milchmädchenrechnungen.
  138. Campingsaison ist, wenn ganze Bevölkerungsgruppen unzureichende Bekleidung, Unterkunft und Ernährung für durchaus ausreichend halten.
  139. Chancengleichheit ist, wenn jeder alles werden kann - solange die Partei hinter ihm steht.
  140. Charakterstärke ist, wenn eine Frau beim Ausverkauf nicht mehr spart, als sie sich leisten kann.
  141. Charme sind die Blumen in den Körben, die man erhält.
  142. Chemie ist, wenn man trotzdem lebt.
  143. Chuzpe ist, wenn sich die Theoretiker auf ihre langjährige Praxis berufen.
  144. Computer-Abwicklung ist, wenn an einem Fehler keiner mehr schuld ist.
  145. Contenance ist, wenn ein Mann bei einer Auseinandersetzung nicht die Stimme hebt, sondern nur die Augenbrauen.
  146. Das absolute Nichts ist der Stoff aus dem die Löcher sind.
  147. Das beste Alter eines Mannes ist der Frühling.
  148. Das Beste an manchen Männern sind ihre Frauen.
  149. Das beste Verhütungsmittel ist das Wörtchen »Nein«.
  150. Das Budget ist eine alljährliche Zusammenstellung von Ziffern und Zahlen, die nichts anderes beweisen, als daß der Staat schon wieder mehr Geld braucht.
  151. Das Chanson ist ein Schlager, bei dem sich auch der Text sehen lassen kann.
  152. Das Defizit, sagt der Kaufmann, lohnt sich heute auch nicht mehr.
  153. Das Delta eines Flusses ist sein Omega.
  154. Das Ehebett ist auch so eine Erfindung der Firma Prokrustes.
  155. Das einzige, was bei vielen erfolgreichen Menschen Hand und Fuß hat, sind die Ellbogen.
  156. Das einzige, was eine kluge Frau von einem dummen Mann erwarten kann, ist ein Kind.
  157. Das einzige, was hierzulande regelmäßig abnimmt, ist der Mond.
  158. Das einzige, was manche Eheleute gemeinsam haben, sind die Kinder.
  159. Das einzige, was manche Menschen ehrlich erworben haben, ist ihr schlechter Ruf.
  160. Das einzige, was man über seinen tatsächlichen Wert versichern kann, ist der Mensch.
  161. Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whisky im Sommer trinkbar.
  162. Das Elfenbein besteht zu 96 % aus Elefant.
  163. Das Endergebnis einer Summe nennt man Resultat.
  164. Das Eta ist ein griechischer Buchstabe mit drei Buchstaben.
  165. Das ewige Dreieck besteht im 20. Jahrhundert zumeist aus »ihr«, »ihm« und - dem Fernsehapparat.
  166. Das ewige Dreieck ist, wenn ein Mann und eine Frau nur ein Auto haben.
  167. Das Ferkel. Klein, aber Schwein.
  168. Das Fertighaus nimmt einem Bauherrn die ganze Freude am Ärger.
  169. Das ganze Geheimnis, sein Leben zu verlängern, besteht darin, es nicht zu verkürzen.
  170. Das Gedicht. Oft reimt es sich, aber nur selten lohnt es sich.
  171. Das Geheimnis mancher Lebensstellung: Wer keine Meinung hat, eckt nirgends an.
  172. Das gesunde Mittelmaß. Nicht zu viel und doch zu wenig.
  173. Das große Glück ist selten, weil die Götter das Ungewöhnliche nicht zu Schleuderpreisen verkaufen.
  174. Das große Problem von heute: Wie findet man Lösungen für Lösungen von gestern!
  175. Das größte Problem der modernen Frau ist es, den modernen Mann auf das neugierig zu machen, was er schon kennt.
  176. Das Gute ist selten. Das ist das Schlechte am Guten.
  177. Das Gute und das Böse arbeitet mit Gewinn.
  178. Das gute Verhältnis zwischen Mensch und Hund beruht nicht zuletzt darauf, daß Hunde keine Menschen- kenntnis besitzen.
  179. Das Happy-End ist eine Art Trugschluß.
  180. Das Huhn im Topf legt keine goldnen Eier mehr.
  181. Das Innenleben mancher Menschen beschränkt sich auf die Verdauung.
  182. Das ist das Faszinierende an Steuern: Daß immer wieder neue erfunden werden, obwohl die Leute schon die alten nicht zahlen wollen.
  183. Das Leben ist eine Krankheit mit tödlichem Ausgang, sagen die Pessimisten.
  184. Das Leben ist ein teures Hobby geworden.
  185. Das Lexikon ist .der Pedant unter den Büchern.
  186. Das Nichts ist eine fehlende Ursache ohne jegliche Wirkung.
  187. Das Problem moderner Familien liegt darin, daß in ihnen alle die Hosen anhaben.
  188. Das Problem unserer Kinder: Daß sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.
  189. Das Schicksal eines Mannes hängt oft an einem Frauenhaar.
  190. Das Schlafzimmer ist der Platz, wo sich die meisten Haushaltsunfälle ereignen.
  191. Das Schöne an der Jugend ist, daß man noch so viele Fehler vor sich hat.
  192. Das Schönste an einer Standuhr ist ihr aufrechter Gang.
  193. Das schwache Geschlecht ist das stärkere wegen der Schwäche des starken für das schwächere.
  194. Das Schweigen. Vieles spricht dagegen.
  195. Das schwierigste an der italienischen Sprache ist das Schweigen.
  196. Daß ein Politiker nur für die Allgemeinheit da sein kann, darunter muß jeder einzelne von uns leiden.
  197. Das Sekundäre ist in erster Linie zweitrangig.
  198. Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist es, ein ehrlicher Mensch zu sein. Napoleon I.
  199. Daß in Märchen nur Fabeln vorkommen sollen, ist eine Legende.
  200. Daß viele Politiker von Journalisten eine schlechte Meinung haben, liegt daran, daß viele Journalisten von Politikern eine schlechte Meinung haben.
  201. Das wahre Alter einer Frau erkennt man vor dem Frühstück, das Alter eines Mannes zeigt sich nach dem Abendessen.
  202. Das wichtigste Bindeglied zwischen Mensch und Vegetarier ist die fleischfressende Pflanze.
  203. Datenschutz ist, wenn man nicht mehr erfährt, daß der Adressat verstorben ist, außer - er meldet sich selber.
  204. Deficit spending ist, wenn Schiffbrüchige das Holz ihres Rettungsbootes verbrennen, um sich am Feuer zu wärmen.
  205. Defizit ist, wenn man weniger hat, als man hatte, als man nichts hatte.
  206. Dekolletés sind Oldtimer des Oben-Ohne.
  207. Demagogie ist, wenn ein Mann behauptet, er sei auch nicht besser als andere Männer.
  208. Dem Arbeiter geht es heutzutage gut. Er hat sich vom Spatz zum Sperling gemausert.
  209. Demokratie ist, wenn Menschen sich jede Freiheit leisten können, aber - sie nicht in Anspruch nehmen.
  210. Demonstration ist, wenn ein Wutanfall gut durchorganisiert ist.
  211. Den Kampf der Geschlechter wird keine Seite je gewinnen - dazu wird zuviel mit dem Feind fraternisiert.
  212. Denken ist oft schwerer als man denkt.
  213. Denkfaulheit ist, wenn ein Mensch alles glaubt - oder alles bezweifelt.
  214. Den Zeitraum zwischen zwei Ereignissen nennt man Langeweile.
  215. Den Zwischenraum zwischen zwei Ohren nennt man in der Anatomie Kopf.
  216. Depression ist, wenn ein Mensch sich zur Aufheiterung die Nachrichten anhört.
  217. Der Alkohol löst Zungen. Aber keine Probleme.
  218. Der Apfel fault nicht weit vom Stamm.
  219. Der Balzruf ist das Heiratsinserat der Vögel.
  220. Der beste Reißverschluß kann einen Mann nicht ersetzen.
  221. Der beste Senf ist, wenn man ihn nicht dazugebt.
  222. Der Charakter eines Menschen läßt sich in unseren Tagen besonders leicht erkennen: Daran, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
  223. Der eine stützt sich auf seine gute Erziehung und der andere auf seine Ellbogen.
  224. Der Erfolg in der Liebe ist oft das Resultat eines Fehltritts in der richtigen Richtung.
  225. Der erste Ball ist, wenn junge Männer Gelegenheit haben, junge Mädchen öffentlich zum Tanz herauszufordern.
  226. Der erste Deutsche, der den Mond betreten hat, war ein Amerikaner.
  227. Der Flirt ist der Versuch, mit dem Feuer zu spielen, ohne welches zu fangen.
  228. Der Flirt ist ein Überbrückungskredit bis zur nächsten Liebe.
  229. Der Fußgänger: Halb Mensch, halb Fahrrad.
  230. Der Gipfel des Ruhms ist, wenn man einen Namen überall finden kann, nur nicht im Telefonbuch.
  231. Der große Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus: Im Kapitalismus ist der Mensch dem Menschen ausgeliefert - im Sozialismus ist das völlig umgekehrt.
  232. Der gute Ruf eines Ministers hängt in erster Linie von seinem Pressesprecher ab.
  233. Der gute Ton scheint auszusterben. An seine Stelle ist der sogenannte Sound getreten.
  234. Der Herzinfarkt ist aller Laster Ende.
  235. Der ideale Chef betrügt seine Sekretärin relativ selten mit seiner Frau.
  236. Der ideale Ehemann ist ein unbestätigtes Gerücht.
  237. Der Individualist trägt seinen Blinddarm links.
  238. Der Individualverkehr ist deshalb so gefährlich, weil viele Autofahrer nach ihren eigenen Regeln daran teilnehmen.
  239. Der Inhalt eines Menschen steht oft in krassem Gegensatz zu seinem Umfang.
  240. Der Kater kommt immer erst, wenn der Rausch verflogen ist.
  241. Der Kluge denkt. Der Dumme macht sich nur Gedanken.
  242. Der Klügere gibt nach. Besser gesagt: Der Klügere gibt auf.
  243. Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist.
  244. Der Knast ist die Haftanstalt des kleinen Mannes.
  245. Der Kreis heißt Kreis, weil er um die Ecken einen Bogen macht.
  246. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis Frau Krug Verdacht schöpft.
  247. Der Kuß ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.
  248. Der Lauf der Welt ist, wenn aus Gesinnungsgemeinschaften Interessensgemeinschaften werden - und aus Interessensgemeinschaften Schmarotzergemeinschaften.
  249. Der Mai ist gekommen. - April, April!
  250. Der Manager ist die Krone der Erschöpfung.
  251. Der Mann denkt, daß er weiß, aber die Frau weiß es besser.
  252. Der Mann ist das Haupt der Familie und die Frau ihr Kopf.
  253. Der Maxi-Rock war die erfolglose Fortsetzung der Pille mit anderen Mitteln.
  254. Der Mensch denkt. Und das reizt ihn natürlich zu Schlußfolgerungen.
  255. Der Mensch ist nicht mehr das, was er war, seit er nur noch ist, was er hat.
  256. Der Mensch ist von allen Tieren das am besten gekleidete.
  257. Der Mensch lebt nicht vom Tod allein, sagte der Friedhofsgärtner.
  258. Der Mensch sagte einmal ein Schwimmeister, ist der geborene Nichtschwimmer.
  259. Der Mensch stammt vom Affen ab. Der eine mehr, der andere weniger.
  260. Der Mensch verdankt seinen Individualismus nicht zuletzt einer gewissen Verschrobenheit.
  261. Der Mond ist das Heroin der Verliebten.
  262. Der Mond ist nicht nur kleiner als die Erde. Er ist auch wesentlich weiter von ihr entfernt.
  263. Der Oktopus ist der Tintoretto unter den Meeresbewohnern.
  264. Der Pechvogel besaß 22 Krawatten, aber nur einen Hals.
  265. Der perfekte Ehemann ist, wenn ein Mann die Frau seiner Träume nie geheiratet hat.
  266. Der Politiker. Durch diese hohle Phrase muß er kommen.
  267. Der Quartalsäufer. Ein Herz und eine Kehle.
  268. Der Rheumatismus ist die Wettervorhersage des kleinen Mannes.
  269. Der Scharlatan ist das Bindeglied zwischen Fachmann und Laie.
  270. Der schiefe Turm von Pisa ist architektonisch gesehen ein schräger Otto.
  271. Der Seitensprung ist die sportliche Variante des Fehltritts.
  272. Der Spott ist die Mehrwertsteuer der Schadenfreude.
  273. Der Sprachlose und der Schweigende. Beide sagen nichts. Aber der Schweigende sagt es eleganter.
  274. Der Staat ist eine staatlich geschützte Einmischung in das Privatleben seiner Bürger.
  275. Der Strich ist in erster Linie eine Gerade.
  276. Der Tag. Morgens noch aktuell und abends fast schon vergessen.
  277. Der Tanz ist ein Spähtruppunternehmen, um Angriffsmöglichkeiten zu erkunden.
  278. Der teuerste Wald ist der sogenannte Anwalt.
  279. Der Triumph der Emanzipation ist, wenn der Mann endlich aufgibt, im Haushalt mitzuhelfen, und alles allein macht.
  280. Der Trugschluß: Alle großen Tiere halten sich für Menschen.
  281. Der Uhu ist eine Art Otto unter den Vögeln.
  282. Der vollkommene Ehemann versteht jedes Wort, das seine Frau nicht gesagt hat.
  283. Der wahre Gentleman dreht sich nach einer Dame nicht um, außer er kann nicht anders.
  284. Der Winter dauert deshalb so lange, weil er schon voriges Jahr begonnen hat und erst heuer aufhört.
  285. Der Wirrkopf ist ein sogenannter Querfeldeindenker.
  286. Der Zahn der Zeit arbeitet in die Taschen der Dentisten.
  287. Der Zweifel ist der Onkel der Wahrheit.
  288. Dicke Frauen sind im Dutzend molliger.
  289. Die Amerikaner sind feine Leute. Schade nur, daß man sie so schlecht versteht.
  290. Die Antibabypille ist das Lieblingskind der Familienplaner.
  291. Die Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern beruht auf einer großen Überschätzung des kleinen Unterschieds.
  292. Die Axt im Haus erspart den Scheidungsrichter.
  293. Die Bescheidenen im Lande sind auch mit dem zufrieden was sie nicht haben.
  294. Die besonders moderne Frau wechselt zwar ihre Ehemänner, aber niemals ihre Freunde.
  295. Die dümmsten Bauern haben die größten Pantoffeln.
  296. Die Ehe ist der Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen wäre.
  297. Die Ehe ist die aufwendigste Methode der Welt, die eigenen Fehler festzustellen.
  298. Die Ehe ist eine Institution zur Erzeugung gemeinsamer Gewohnheiten.
  299. Die Ehe ist eine Institution zur leichteren Bewältigung von Problemen, die es nicht gäbe, wenn man nicht geheiratet hätte.
  300. Die Ehe ist eine Lotterie, bei der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.
  301. Die Ehe ist ein Roman, bei dem der Held schon im ersten Kapitel stirbt.
  302. Die ehemaligen Männer nennt man Eunuchen. Und die ehemaligen Frauen Feministinnen.
  303. Die Eheschließung ist ein Abkommen, bei dem beide Teile vorgeben, daß sie nachgeben.
  304. Die einen Politiker lügen und die anderen sagen die Unwahrheit. Am Ende weiß man gar nicht mehr, wem man glauben soll.
  305. Die einfacheren Rösser unter den Pferden nennt man Gäule.
  306. Die Einführung der Zehntelsekunde brach der guten alten Zeit das Genick.
  307. Die einzige Tugend, die nicht geschätzt wird, ist die sogenannte Untugend.
  308. Die Ellipse ist eine geometrische Figur, die um den Kreis einen Bogen macht.
  309. Die Entfernung zwischen Brett und Kopf wird oft Horizont genannt.
  310. Die erfahrene Frau folgt dem Mann, wohin sie will.
  311. Die ersten drei Buchstaben des Alphabetes sind in alphabetischer Reihenfolge: a) das A, b) das B und c) das C.
  312. Die Frau ist der beste Beweis dafür, daß Gott ein Mann ist.
  313. Die Friedhöfe sind voll von Menschen, die sich Zeit ihres Lebens für unentbehrlich hielten.
  314. Die Gebäude sind den Plätzen haushoch überlegen.
  315. Die große Liebe ist das Kind der Illusion und die Mutter der Desillusion.
  316. Die größte Auszeichnung beim Käse ist der sogenannte "Grand Brie"
  317. Die größte Erfindung des Menschen war das Rad - bis er sich dahinter setzte.
  318. Die guten Schlaflieder haben nur eine Strophe.
  319. Die Herzen mancher Menschen schrumpfen im gleichen Grad, in dem ihr Bankkonto wächst.
  320. Die Hutschnur ist der Pegel der Duldsamkeit.
  321. Die ideale Ehe besteht aus einer besseren und einer stärkeren Hälfte.
  322. Die ideale Frau soll aussehen wie ein Mädchen, denken wie ein Mann, sich benehmen wie eine Dame und arbeiten wie ein Pferd.
  323. Die ideale Frau weiß, wann ihr Mann gezwungen werden möchte, etwas gegen seinen Willen zu tun.
  324. Die Insel der Seligen ist, wenn es darauf keine Steuern gibt, kein Fernsehen, keine Zeitungen, keine Regierung und - keine Einwohner.
  325. Die Intelligenz verhält sich zur Weisheit wie das Puzzle zum Mosaik.
  326. Die Karriere. Es hat sich schon manch einer zu seinem Nachteil verbessert.
  327. Die Kinder von Rabeneltern nennt man Pechvögel.
  328. Die kluge Frau beherrscht die Kunst, mit dem Fuß aufzustampfen, ohne ihrem Mann auf die Zehen zu treten.
  329. Die Krankheit ist der Unterschied zwischen Therapie und Praxis.
  330. Die Kugel ist in erster Linie ein Kreis.
  331. Die Leere ist etwas, wovon manche Menschen total ausgefüllt sind.
  332. Die Liebe ist das charmanteste Unglück, das zwei Menschen zustoßen kann.
  333. Die Liebe ist die interessanteste Form der Energieverschwendung.
  334. Die Liebe ist eine Lotterie, bei der auch die Dümmsten das große Los ziehen können.
  335. Die Liebe ist ein Sturzbach, den man zähmt, indem man ihm ein Bett verschafft.
  336. Die Liebe ist ein Wartezimmer, in dem es vor Ungeduld knistert.
  337. Die Logik des Mannes ist eine Leiter, die der Frau eine Wendeltreppe.
  338. Die Lokale mit der schlechtesten Luft haben oft die beste Atmosphäre.
  339. Die Medizin hat mächtig aufgeholt. Aber das letzte Wort haben noch immer die Geistlichen.
  340. Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne gehauen.
  341. Die meisten Menschen arbeiten mehr als für ihre Karriere gut ist.
  342. Die meisten Schwierigkeiten bereiten einem Autofahrer die Kurven, neben denen er sitzt.
  343. Die Menschen werden lieber durch Glück dümmer als durch Schaden klug.
  344. Die Menschheit verdankt ihr Weiterleben den sogenannten niederen Instinkten.
  345. Die moderne Frau hat für alles Verständnis ­ausgenommen den eigenen Mann.
  346. Die Montage sind die schwarzen Schafe im Kalender.
  347. Die Moral ist ein Pflanzenfresser und ernährt sich hauptsächlich von Vorurteilen.
  348. Die Nase ist die Bohrinsel des kleinen Mannes.
  349. Die Niete ist ein Los, mit dem nichts los ist.
  350. Dienst am Kunden ist, wenn der Weihnachtseinkauf nicht erst eingepackt, sondern gleich in die Umtauschabteilung expediert wird.
  351. Diensteifer ist, wenn ein Mann seinen Aufenthalt in der Firmenkantine vorsätzlich abbricht - um zum Arbeitsschluß ja nicht zu spät zu kommen.
  352. Dienstfreistellung ist, wenn ein Mensch seine Anwesenheitspflichten peinlich genau erfüllt - durch vollen Einsatz seiner Abwesenheitsrechte.
  353. Die Ohren nennt man Löffel, weil man mit den Ohren Verdacht schöpft.
  354. Die Polizei ist eine Art Tierschutzverein für Menschen.
  355. Die Presse schwieg. Das gab der Wahrheit den Rest.
  356. Die Resignation schweigt aus Erfahrung.
  357. Die richtigen Männer sind entweder schon verheiratet, oder sie arbeiten zuviel.
  358. Die Schadenfreude ist eine Wirkung mit falscher Ursache.
  359. Die Scharlatane unter den Patienten nennt man Simulanten.
  360. Die schlanken Dickmacher nennt man Spaghetti.
  361. Die schwächste Stelle am Automobil ist oft der Fahrer.
  362. Die schwierigste Figur beim Schachspiel ist der Gegner.
  363. Die Seltenheit seiner Existenz gibt dem absoluten Nichts das gewisse Etwas.
  364. Dies ist ein Überfall, sagte der Bankbesucher. Nehmen Sie bitte die Hände aus den Taschen.
  365. Die sogenannte Gegenwart entpuppt sich als Vergangenheit ohne Zukunft.
  366. Die Sommerfrische ist ein Ort, wo Frauen sich nach Ehemännern umsehen und Ehemänner nach Mädchen.
  367. Die Staatstheater sind die Bedürfnisanstalten der Kulturverbraucher.
  368. Die Stempeluhren sind die Mausefallen der Sollzeiten.
  369. Die Sultaninen sind die Großeltern der Weintrauben.
  370. Die tägliche Leistung der Frau in der Ehe ist die allabendliche Verwandlung von Männern in Menschen.
  371. Die teuersten Requisiten an den Staatstheatern sind die Zuschauer.
  372. Die Töne, die ein Sänger beim Singen in den falschen Hals bekommt, eignen sich hervorragend zum Jodeln.
  373. Die Troubadours von heute benützen Autohupen statt Mandolinen.
  374. Die Tugendhaftigkeit der Frau ist eine Erfindung der Männer.
  375. Die Tugend und die Raben nisten gerne in Ruinen.
  376. Die Uhr im Haus ersetzt die Herbstzeitlose.
  377. Die vollkommene Ehefrau weiß, daß kein Ehemann vollkommen ist.
  378. Die vollkommene Scheidung ist, wenn eine Frau alles behält außer ihren Mann.
  379. Die Wahl ist kurz, die Reue lang.
  380. Die wahre Gleichberechtigung wird erst erreicht sein, wenn mittelmäßige Frauen hohe Ämter bekleiden.
  381. Die Windschutzscheibe: Das Brett vor dem Kopf ist durchsichtig geworden.
  382. Die Zivilisation ist der Blinddarm der Kultur.
  383. Die Zukunft ist das, was die Menschen immer vor sich herschieben.
  384. Differenz ist, wenn einem nichts anderes mehr übrig bleibt.
  385. Dilemma ist, wenn die Experten wissen, daß es zu keiner Krise kommen wird - aber keiner weiß, wie sie aufzuhalten ist.
  386. Dinge, die man nicht begreift, verlernt man wenigstens nicht.
  387. Diskriminierung ist, wenn Linksabbieger rechts abbiegen müssen.
  388. Diskussion Der eine weiß alles. Und der andere weiß alles besser.
  389. Diskussion ist, wenn die Teilnehmer sich gegenteilige Meinungen anhören - um sich in der eigenen bestärkt zu fühlen.
  390. Divergenz ist, wenn ein Mann heiratet, weil ihm das Essen im Restaurant beim Hals heraushängt - und ein anderer läßt sich aus demselben Grund scheiden.
  391. Drei Dinge haben Italien berühmt gemacht: Alfa Romeo und Julia.
  392. Dreimal geduscht = einmal chemisch gereinigt.
  393. Dreimal sieben ist achtundzwanzig. (Alte Kellnerweisheit)
  394. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Beßres findet.
  395. Dummheit ist keine Schande. Hauptsache, man hält den Mund dabei.
  396. Durch die Gummiparagraphen kommt auch das Unrecht zu seinem Recht.
  397. Durch Gähnen hält der Mensch seine Müdigkeit auf dem laufenden.
  398. Echte Bankgeheimnisse gibt es bald nur mehr in den städtischen Parkanlagen.
  399. e früher man Großmutter wird, umso früher bekommt man Enkel.
  400. Egoismus ist, wenn ein Mensch in seinem Leben eine zu große Rolle spielt.
  401. Ehe ist Freiheitsberaubung, im beiderseitigen Einvernehmen.
  402. Ehekrise ist, wenn das Rezept für das Pilzgericht aus einem Krimi stammt.
  403. Eheliche Differenzen entstehen einfach dadurch, daß die Frau, mit der ein Mann leben muß, auch mit ihm leben muß.
  404. Eheliche Differenzen entstehen meist dadurch, daß die Frau zuviel redet und der Mann zuwenig zuhört.
  405. Eheliche Pflichten werden durch außereheliche Rechte nicht leichter.
  406. Eheliche Treue ist, wenn man weiterhin zum Einzelhändler geht, obwohl es genug Supermärkte gibt.
  407. Ehemänner sind Männer, die Männer waren, bevor sie Ehemänner wurden.
  408. Ehemänner sind wie Pferde: Wenn sie Zügel spüren, schlagen sie über die Stränge.
  409. Ehen funktionieren am besten, wenn beide Teile immer ein wenig unverheiratet bleiben.
  410. Eheringe sind Trophäen, die man vor dem Ringkampf erhält.
  411. Eher macht man aus einer Fliege einen Elefanten als aus einem Fuchs einen Vegetarier.
  412. Eifersüchtige wissen nichts, ahnen viel und fürchten alles.
  413. Eifersucht ist Bewunderung in Kriegsbemalung.
  414. Eifersucht ist der Versuch, durch einen Tritt auf die Bremse Gas zu geben.
  415. Eifersucht ist ein Vergnügen, aber nur, wenn man sie selbst erregt.
  416. Ein Atoll ist ein Riff mit Pfiff.
  417. Ein Ausschuß funktioniert am besten, wenn von seinen drei Mitgliedern zwei verreist sind.
  418. Ein Autobus, hinter dem man herläuft, fährt doppelt so schnell wie einer, in dem man sitzt.
  419. Ein Bier ohne Schaum ist wie ein Müller ohne Thurgau.
  420. Eindeutige Prognose ist, wenn die Wettervorhersage voraussichtlich ist.
  421. Ein Dreikäsehoch ist ein Zwerg mit starkem Eigengeruch.
  422. Eine Diskothek ist der ideale Treffpunkt für moderne Liebende: jeder kann für sich allein sein.
  423. Eine Ehefrau ist die Steuer, die der Mann für den Luxus bezahlt, Kinder zu haben.
  424. Eine Ehe geht so lange gut, solange jeder glaubt, die bessere Hälfte erwischt zu haben.
  425. Eine eigene Meinung ist immer noch besser als gar keine.
  426. Eine falsche Verbindung kommt am Standesamt häufiger zustande als am Telefon.
  427. Eine Frau auf Männerjagd beherrscht die Kunst, sich auf eine schwache Stunde einladen zu lassen und dann ein Leben lang zu bleiben.
  428. Eine Frau auf Männerjagd muß immer auf die Chance vorbereitet sein, die vielleicht niemals kommt.
  429. Eine Frau, die einem Mann auf halbem Weg entgegenkommt, geht auf jeden Fall zu weit.
  430. Eine Frau, die pünktlich zum Rendezvous kommt, ist auch sonst nicht zuverlässig.
  431. Eine Frau ist die Beute, die dem Raubtier auflauert.
  432. Eine Frau ist immer so schlank wie es die Umstände erlauben.
  433. Eine frische Brise ist, wenn sich die Segelboote in die Brust werfen.
  434. Eine gelungene Ehe ist, wenn der Mann öfter heimkommt als er fortgeht.
  435. Eine Gesellschaft, die sich mehr leistet, als sie sich leisten kann, nennt man Leistungsgesellschaft.
  436. Eine goldene Hochzeit ist das eindrucksvollste Beispiel von Toleranz.
  437. Eine gute Kamera muß bei Porträtaufnahmen ab und zu ein Auge zudrücken können.
  438. Eine gute Partie ist heutzutage jeder, der kochen und den Haushalt führen kann - ganz gleich, ob Mann oder Frau.
  439. Eine gute Partie ist, wenn ein Mann finanziell im besten Alter ist.
  440. Eine gute Uhr weiß, was sie ihrer Zeit schuldig ist.
  441. Eine halbe Wahrheit ist immer noch besser als gar keine Lüge.
  442. Eine Hand wäscht die andere. Und die Füße haben dabei das Nachsehen.
  443. Eine junge Witwe macht noch keinen zweiten Frühling.
  444. Eine Junggesellin ist eine Frau, die mit Junggesellen ausgeht - wenn verheiratete Männer gerade nicht verfügbar sind.
  445. Eine Katze die aus Dosen ernährt wird, muß ein völlig falsches Bild von der Welt bekommen.
  446. Eine Konjunkturspritze bringt frischen Wind in alte Flauten.
  447. Ein Elefant kann an einem Tag mehr Wasser zu sich nehmen als eine Eintagsfliege in drei Millionen Jahren.
  448. Einem beschränkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
  449. Eine Mumie, rief der Hering, als sie einem Rollmops begegneten.
  450. Einen Menschen lernt man immer erst hinterher richtig kennen.
  451. Einen Vorteil haben die Krisen in aller Welt natürlich - man lernt eine Menge Geographie.
  452. Eine reiche Heirat macht es möglich, auf höchst angenehme Weise unglücklich zu sein.
  453. Einer für alle. Und nichts für ungut.
  454. Eine richtige Frau ist imstande, aus einem Nichts einen Hut, einen Salat oder eine Szene zu machen.
  455. Eine schöne Beerdigung vergißt ein Toter sein Lebtag nicht.
  456. Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.
  457. Eine Sekretärin ist eine Dame in jüngeren Jahren, die dafür bezahlt wird, daß sie Steno und Maschinschreiben lernt, während sie einen Mann sucht.
  458. Eines haben die Deutschen und die Engländer gemeinsam. Beide sp rechen sehr schlecht französisch.
  459. Eines muß man den Löwen zugute halten: Sie fressen den Gazellen wenigstens nicht das Gras weg.
  460. Eines muß man den Politikern lassen: Reden können sie!
  461. Eines muß man den Wahrsagern lassen. Sie kümmern sich um ihre Zukunft.
  462. Eine Vernunftehe ist die Hoffnung auf Zuneigung per Nachnahme.
  463. Eine zukunftsweisende Errungenschaft ist, wenn Luftschlösser auf besonders festem Sand gebaut sind.
  464. Einfache Mehrheit ist, wenn ein Kandidat einfach mehr Stimmen erhält, weil er weniger Probleme zu bereiten verspricht.
  465. Ein Gaul ist ein Pferd, mit dem man keine großen Sprünge machen kann.
  466. Ein Gehirn funktioniert oft besser als man denkt.
  467. Ein Geliebter ist der Mann, den eine Frau nicht heiratet, weil sie ihn gerne hat.
  468. Ein genauer Preis kommt nicht von ungefähr.
  469. Ein Gentleman ist ein Mann, der eine Frau so lange beschützt, bis er mit ihr allein ist.
  470. Ein guter Gast hält den Ober stets auf dem laufenden.
  471. Ein guter Staatsbürger ist nicht mit Gold aufzuwiegeln.
  472. Ein guter Vater ist immer auch ein kleines bißchen Mutter.
  473. Ein guter Witz kann einem die ganze schlechte Laune verderben.
  474. Ein Herr ohne Hut ist wie ein Rollmops ohne Stäbchen.
  475. Ein Jahr ist eine lange Zeit. Es kann sich über Monate hinziehen.
  476. Ein Junggeselle ist ein Mann, der eine Frau lieber im Kopf als am Hals hat.
  477. Ein Junggeselle ist ein Mann, der lieber Socken stopft als Mäuler.
  478. Ein Junggeselle kennt keine Kompromisse. Entweder er heiratet nicht oder er bleibt ledig.
  479. Ein Kaktus der laufen kann, ist kein Kaktus, sondern ein Igel.
  480. Einkommen ist die Provision, die der Staat seinen Bürgern für die Erarbeitung der Steuern zukommen läßt.
  481. Einkommen ist, was der Staat seinen Bürgern zukommen läßt - als Provision für die Aufbringung der Steuern.
  482. Einkommensteuer ist reine Veranlagungssache.
  483. Ein Kreis ist eine geometrische Figur, bei der an allen Ecken und Enden gespart wurde.
  484. Ein Mädchen, das heiratet, tauscht die Aufmerksamkeit vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzigen ein.
  485. Ein Mann, der liebt, entdeckt die Moral; eine Frau, die liebt, vergißt sie.
  486. Ein Mann, der sieht, was einer Frau gut steht, ist meist der Mann einer anderen Frau.
  487. Ein Mann, der vor seiner Frau keine Geheimnisse hat, hat entweder keine Geheimnisse oder keine Frau.
  488. Ein Mann fühlt sich von einer Frau erst dann verstanden, wenn sie ihn bewundert.
  489. Ein Mann hat durchschnittlich 30 Kilogramm Muskulatur und eineinhalb Kilo Hirnsubstanz. Das erklärt manches.
  490. Ein Mann in den besten Jahren ist, wenn eine Frau ihm nicht mehr das Studium finanzieren muß.
  491. Ein Mann ist so alt, wie er sich fühlt, eine Frau, wie sie sich anfühlt.
  492. Ein Mann ist so jung, wie er sich fühlt, nachdem er versucht hat, das einer Frau zu beweisen.
  493. Ein Mann kann ohne eine Frau nicht auskommen - überhaupt, wenn einmal die Kinder da sind.
  494. Ein Mann ohne Frau ist wie eine Schnecke ohne Haus.
  495. Ein Mann ohne Laster ist ein Mann ohne Tugend.
  496. Ein Mann sucht Intelligenz bei einem Mädchen - erst nachdem er alles andere bei ihm gefunden hat.
  497. Ein Mann wird leichter ein Held als ein guter Ehemann.
  498. Ein Mehrzweckschwimmbecken, sagte der Verkäufer. Man kann darin schwimmen und man kann darin ertrinken.
  499. Ein Mensch sollte nie mehr Staub aufwirbeln, als er bereit ist zu schlucken.
  500. Ein Mikrophon ist das einzige, was sich Politiker jederzeit gerne vorhalten lassen.
  501. Ein Pessimist ist ein Mann, der glaubt, daß alle Frauen unmoralisch sind. Der Optimist hofft es.
  502. Ein praktischer Arzt ist, wenn ein Dr. med. seine reichste Patientin heiratet.
  503. Einsamkeit läßt sich am besten zu zweit genießen.
  504. Ein schöner Tod ist, wenn ein Mensch ohne ärztliche Hilfe stirbt.
  505. Ein Skeptiker ist ein Mensch, der sich vor einer Amerikareise gegen Indianer impfen läßt.
  506. Ein Sportwagen ist ein Fahrzeug, das mit großem Erfolg zur rascheren Fortbewegung von Fußgängern eingesetzt wird.
  507. Ein Startrompeter ist ein Musiker, der in einem Blasorchester die erste Geige spielt.
  508. Ein Teenager ist ein Mädchen, das nicht mehr mit seinen Fingern, aber noch nicht mit seinen Beinen rechnet.
  509. Ein Tiger, der vier Räder hat, ist kein Tiger, sondern ein Jaguar.
  510. Ein überzeugter Junggeselle ist ein Mann, der nur halb aufs Ganze geht.
  511. Ein weiser Mann kann in fünf Minuten länger schweigen als ein Dummkopf in einem ganzen Jahr.
  512. Ein Wirbelsturm ist ein nordöstlicher Südwestwind.
  513. Einzelgänger ist, wenn. ein Mann immer im Gänsemarsch geht.
  514. Eisblumen sind echte Wasserpflanzen.
  515. Eislaufen und Ehen haben gemeinsam, dass es oft zuviel Pflicht und zuwenig Kür gibt.
  516. e kürzer die Beine, umso länger der Weg.
  517. Emanze ist, wenn eine Frau auf die Männer schlecht zu sprechen ist, weil sie selber keiner ist.
  518. Emanzen sind auch nur Männer.
  519. Emanzipation ist, wenn alle Männer verheiratet sind und alle Frauen Junggesellen.
  520. Emanzipation ist, wenn alle Männer verheiratet sind, und alle Frauen Junggesellen.
  521. Emanzipation ist, wenn eine Frau, die man wie eine Dame behandelt, einem den Herrn zeigt.
  522. Emanzipation ist, wenn eine Frau im Beruf als Frau erst auffällt, wenn sie einen Fehler macht.
  523. e mehr man ein Konto belastet, umso leichter wird es.
  524. Energiesparen ist, wenn man sein Licht hinter dem Scheffel stehen läßt.
  525. Engelsgeduld ist, wenn sie sich über Gebühr in Anspruch nehmen läßt.
  526. Enkel entstehen in der Regel indirekt. Bei Kindern muß man noch selbst Hand anlegen.
  527. Enthaltsamkeit ist die seltenste aller sexuellen Verirrungen.
  528. Entscheidungsnotstand ist, wenn es Wahlen gibt, aber keine Wahl.
  529. Entspannungspolitik ist, wenn ein Staat dem anderen mit Wirtschaftshilfe droht.
  530. Enttäuschung ist, wenn man einen intelligenten Menschen kennen lernt, und er macht den Mund auf.
  531. Entwicklungshilfe ist, wenn die Pygmäen Stelzen bekommen, damit sie den steigenden Anforderungen der Zivilisation besser ins Auge sehen können.
  532. Erbteilung ist, wenn jeder Erbe soviel erhält wie sein Anwalt.
  533. Erfahrene Frauen leben oft in der Illusion, keine mehr zu haben.
  534. Erfahrung: Die Geschichte der Menschheit wiederholt sich - aber jedesmal kostet es etwas mehr.
  535. Erfahrung ist, wenn man merkt, daß man schon wieder hereingefallen ist.
  536. Erfolgreicher Flirt ist die Kunst, einer Frau in die Arme zu sinken, ohne ihr in die Hände zu fallen.
  537. Erfolgreiches Comeback ist, was jede Zukunft feiert, sobald sie nämlich wiederkehrt - als gute alte Zeit.
  538. Erfolgserlebnis ist, wenn man eine unangenehme Arbeit so lange hinausgeschoben hat, bis sie sich überholt hat.
  539. Erfolgsmensch ist, wenn ein Mann so beliebt ist, daß ihn keiner ausstehen kann.
  540. Erfolgsrezept für den Mißerfolg: Man muß nur versuchen, es jedermann recht zu machen.
  541. Erst der Inhalt gibt einem Glas den letzten Schliff.
  542. Erst die Freizeit, dann das Vergnügen.
  543. Erste Liebe ist, wenn ein Junge einem Mädchen verspricht, es zu seiner ersten Frau zu machen.
  544. Erste Liebe wenn ihr als Verlobungsgeschenk eine Murmel genügt, und ihm ein Regenwurm.
  545. Erstens kommt es zweitens. Und drittens als man denkt.
  546. Erstes Kindesalter ist, wenn ein Säugling beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen: Schlüssel, Zeitungen, Radiergummi.
  547. Es geht aufwärts mit der Menschheit. Die Drittklassigen bevorzugen schon das Zweitbeste.
  548. Es gibt dreierlei Männer: maskuline, feminine und intelligente.
  549. Es gibt dreierlei Menschen. Überdurchschnittliche, durchschnittliche und überdurchschnittlich durchschnittliche.
  550. Es gibt dreierlei Schuhe. Zu kleine, zu große und zu teure.
  551. Es gibt eigentlich nur drei Himmelsrichtungen. Nämlich Ost und West.
  552. Es gibt Gäste, die immer etwas Alkoholisches verlangen. Als ob es ein Cognac nicht auch täte.
  553. Es gibt immer mehr Autofahrer und' immer weniger Menschen.
  554. Es gibt immer mehr Straßen und immer weniger Ziele.
  555. Es gibt kaum einen Sonderling, der sich nicht für einen Individualisten hielte.
  556. Es gibt Menschen, die leisten sich jeden Luxus; nur nicht den einer eigenen Meinung.
  557. Es gibt Zeitungen, bei denen einen Tag später nicht einmal mehr das Datum stimmt.
  558. Es gibt zweierlei Mädchen: die einen, die Pullover stricken können, und die anderen, die sie ausfüllen.
  559. Es gibt zweierlei Unternehmer. Einkommensteuerpflichtige und Einkommensteuerflüchtige.
  560. Es hat sich schon manches hübsche Abendkleid als textile Mogelpackung erwiesen.
  561. Es ist Brauch von alters her: Wo's Klöster gibt, gibt's auch Likör.
  562. Es ist ein Brauch von alters her: Die Dicken sind besonders schwer.
  563. Es ist erst zwölf Uhr mittags, sagte die Eintagsfliege. Und wir haben noch das halbe Leben vor uns.
  564. Es ist leichter aus einer Fliege einen Elefanten zu machen als aus einem Elefanten ein Känguruh.
  565. Es ist leichter den Mund zu halten als die Schnauze.
  566. Es ist nicht alles Schwein, was grunzt.
  567. Es ist nichts Seltsames an der Tatsache, daß seltsame Menschen seltsam sind. Seltsam wäre, wenn seltsame Menschen nicht seltsam wären.
  568. Es ist schon ein großer Unterschied, ob ein Mensch schweigt oder ob er nur den Mund hält.
  569. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder ob man nur etwas geworden ist.
  570. Es ist unwahr, daß das Finanzamt dem Staatsbürger wegnimmt, was er verdient! Wahr ist vielmehr, daß jedermann, von dem, was er verdient, sogar einen Teil behalten darf.
  571. Es kann in unserer Welt nicht nur Erfolgreiche geben. Wir brauchen auch Menschen, die arbeiten.
  572. Es kommt oft nicht darauf an, was eine Frau anzieht, sondern wie sie es auszieht.
  573. Essen und trinken sind zwei Beschäftigungen, die den Menschen total ausfüllen können.
  574. Es soll Schwätzer geben, die das Schweigen für eine tote Sprache halten.
  575. Es war schon immer etwas Besonderes, viel Geld zu haben, wenig Zeit und keinen Geschmack.
  576. Es war schon immer etwas problematisch, einem Patienten, der nur bis drei zählen konnte, eine Äthernarkose zu verabreichen.
  577. Es wird schon schiefgehen, sagte der Turmbauer von Pisa.
  578. Etwas Schlimmeres, als von einem Dummkopf gelesen zu werden, kann einem Buch gar nicht passieren.
  579. Ewige Liebe ist Ewigkeit in ihrer vergänglichsten Form.
  580. Ewig währt am längsten.
  581. Experte ist, was jeder werden kann - wenn er nur lange genug kein Fachmann war.
  582. Extremismus ist, wenn die einen alles ändern wollen und die andern überhaupt nichts.
  583. Fair play ist, wenn die Fouls so geschickt gemacht werden, daß der Schiedsrichter sie nicht bemerkt.
  584. Falls Sie einmal nicht mehr weiter wissen: Probieren Sie es so, wie es der Chef angeordnet hat.
  585. Falscher Ehrgeiz ist, wenn Kinder sich wie Erwachsene benehmen, nur weil sie Teenager sind.
  586. Familiensinn ist, wenn der Sohn möglichst lange studiert - damit die Eltern die Steuerbegünstigung nicht verlieren.
  587. Faustregeln erfordern Fingerspitzengefühl.
  588. Februar ist, wenn ein Monatsgehalt für 28 Tage genauso wenig reicht wie für 31
  589. Fehlspekulation ist, wenn Frauen in der Hoffnung heiraten, den Mann ihrer Wahl noch ändern zu können, und Männer meinen, ihre Frau würde immer dieselbe bleiben.
  590. Fifty-fifty ist, wenn bei der Ehescheidung die Frau das Haus kriegt, und der Mann die Hypothek.
  591. Figur hat jeder ­aber bei Mädchen sieht es hübscher aus.
  592. Figur ist, was ein jeder hat - aber bei Mädchen sieht es hübscher aus.
  593. Finanzminister sind Profis, die ihre Lehrzeit erst absolvieren, wenn sie im Amt sind.
  594. Fingerspitzengefühl ist, wenn ein Mann bei einer Frau weiß, wie weit er zu weit gehen darf.
  595. Fingerspitzengefühl ist, wenn man lieber nichts sagt.
  596. Fische-und Krebsgeborene verstehen sich ausgezeichnet, denn beide sind Wassermänner.
  597. Flächenmäßig sind die Dicken im Vorteil.
  598. Flaute ist, wenn die Taxis am Standplatz vor sich hin dösen.
  599. Flegelalter ist die Zeit, in der ungezogene Kinder zu ungezogenen Erwachsenen heranreifen.
  600. Flexibilität ist, wenn ein Untersuchungsausschuß so oft vertagt wird, bis sich die Gemüter wieder beruhigen.
  601. Flirten heißt, Friedens­verhandlungen vom Zaun brechen.
  602. Flirten ist die Kunst, gleichzeitig Feuer zu fangen und zu löschen.
  603. Flirten ist Training für den Ernstfall.
  604. Flirts ohne tiefere Absicht sind so sinnvoll wie Fahrpläne ohne Eisenbahn.
  605. Flüsse sind Gewässer ohne festen Wohnsitz. Nicht Meer und nicht weniger.
  606. Folgenschweres Mißverhältnis ist, wenn in der Zeitung auf eine ganze Seite Kochrezepte nur ein einziger Fastentip kommt.
  607. Fortschritt ist, wenn die Kannibalen keine Weißen mehr verzehren - weil sie zuviel Blei enthalten.
  608. Fotomodelle sind meist gut entwickelt ­aber nicht fixiert.
  609. Frauen, die davon träumen, einen außergewöhnlichen Mann zu heiraten, bekommen meist einen, der zu ihnen paßt.
  610. Frauen, die nicht bis drei zählen können, lernen es in der Ehe.
  611. Frauen, die nicht käuflich sind, kosten am meisten.
  612. Frauen erwarten von Männern, daß sie halten, was sie sich von ihnen versprechen.
  613. Frauen fliegen gerne auf Männer, bei denen sie nicht landen.
  614. Frauen fühlen mit Besiegten, aber sie Scharmützeln mit den Siegern.
  615. Frauen halten sich gerne an die einfachsten Dinge im Leben: Männer.
  616. Frauen heiraten aus den verschiedensten Gründen, aber geheiratet werden wollen alle aus Liebe.
  617. Frauen heiraten gerne große Männer, weil es ihnen Spaß macht, sie kleinzukriegen.
  618. Frauen in der Politik sind selten, weil Frauen lieber Männer wählen als Frauen.
  619. Frauen inspirieren Männer zu großen Taten - und hindern sie, sie zu vollbringen.
  620. Frauen können sich auch abstrakt verlieben, zum Beispiel in ein Bankkonto.
  621. Frauen lügen nie ­sie erfinden lediglich die Wahrheit, die sie gerade brauchen.
  622. Frauen mit Geschmack wählen den Mann, der ihnen am besten steht.
  623. Frauen mit Vergangenheit lieben Männer mit Zukunft.
  624. Frauen sagen stets die Wahrheit - aber nie die ganze.
  625. Frauen siegen, indem sie sich ergeben.
  626. Frauen sind die größten Frauenfeinde.
  627. Frauen sind echten Männern immer lieb und teuer - noch lieber aber billiger.
  628. Frauen sind nicht alles, aber ohne Frauen ist alles nichts.
  629. Frauen sind schwer zu durchschauen, weil jede eine Ausnahme von der Regel ist.
  630. Frauen sind unberechenbar - man kann sich oft nicht einmal auf das Gegenteil von dem verlassen, was sie sagen.
  631. Frauen soll man nie unterschätzen - außer es geht um ihr Alter oder ihr Gewicht.
  632. Frauen und Feuerwaffen sind nur in unerfahrenen Händen gefährlich.
  633. Frauen und Kinder brauchen Liebe dann am meisten, wenn sie sie am wenigsten verdienen.
  634. Frauen und politische Parteien warten immer auf den kommenden Mann.
  635. Frauen unterscheiden sich von Männern dadurch, daß sie ein hübsches Wäschestück auch ohne Inhalt schätzen.
  636. Frauen werden durch Komplimente nie entwaffnet - Männer immer.
  637. Frauen wollen immer die Wahrheit wissen - aber wehe, man sagt sie ihnen.
  638. Frauenzimmer öffnen sich auf Herzklopfen.
  639. Freie Persönlichkeitsbildung ist, wenn aus Kindern, die zuviel dürfen, Erwachsene werden, die zuwenig können.
  640. Fremdenverkehrssaison ist, wenn die Touristen sich vor den Sehenswürdigkeiten gegenseitig aufs Foto kommen.
  641. Freudenmädchen leben von Liebhaberpreisen.
  642. Freundschaft ist, wenn man einen Menschen gut leiden mag, obwohl man ihn schon gut kennt.
  643. Frischgebackener Doktor ist, wenn ein Mann noch nichts gelernt hat, außer promovieren.
  644. Frisch verzagt ist halb verzweifelt.
  645. Fruchtbares Gespräch ist, was immer dann stattgefunden hat, wenn bei einem Staatsmänner-Treffen nichts herausgekommen ist.
  646. Früher hauste der Mensch. Heute lebt er en bloc.
  647. Früher oder später kommen auch die Unpünktlichen.
  648. Früher starben die Menschen am Ende ihres Lebens. Heute aber ereilt sie der Tod schon mittendrin.
  649. Früher war die Frau eine Anschaffung fürs ganze Leben.
  650. Früher waren die Fernsehgeräte schlechter. Aber die Nachrichten besser.
  651. Früher wurden Mädchen rot, wenn sie verlegen waren - heute macht es sie verlegen, wenn sie rot werden.
  652. Frust ist, wenn es für die Disco zu früh ist und für eine Demo zu kalt.
  653. Frustration ist, wenn einem Menschen mehr im Kopf herumgeht, als darin Platz hat.
  654. Frustration ist, wenn man mit einem Menschen streitet, der weiß, wovon er redet.
  655. Für den Mann ist »sie« ein appetitanregendes Fürwort.
  656. Für den Transport ist das Ei eine harte Nuß.
  657. Für die emanzipierte Frau muß ein Mann schon sehr gut sein, damit er besser ist als gar kein Mann.
  658. Für die erfahrene Frau sind auch die größten Herzensbrecher nur Lehrlinge mit Vergangenheit.
  659. Für eine Hündin sind Sie aber ganz schön rüde, sagte der Dobermann zur Doberfrau.
  660. Für einen Anlaß gibt es immer eine passende Gelegenheit.
  661. Für einen, der sich andauernd die Finger verbrennt, sollte man nicht die Hand ins Feuer legen.
  662. Für ein Mädchen ist es heute nicht leicht, sich durch alle Ehemänner, die gerne Junggesellen wären, bis zu einem Junggesellen durch­zuschlagen, der gerne Ehemann wäre.
  663. Für Feinschmecker: Kochsalz wird ganz besonders schmackhaft, wenn man es behutsam über ein Filetsteak streut.
  664. Für Feministinnen ist Sex nur die Vorstufe zur Hausarbeit.
  665. Für jedes Heilmittel ließ der liebe Gott auch eine Krankheit wachsen.
  666. Für junge Mädchen ist Geld nicht alles ­aber, es verschönert die alten Männer ungemein.
  667. Für kluge Frauen sind Männer nie ein Problem - sie sind die Lösung.
  668. Für Männer ist die Kurve die lieblichste Entfernung zwischen zwei Punkten.
  669. Für Verliebte hängt der Himmel voller Geigen ­aber nur wenige Menschen sind musikalisch.
  670. Ganz große Lieben enden gerne mit ganz großem Getöse.
  671. Gartengrill ist, wenn Holzkohle wie gegrillte Holzkohle schmeckt.
  672. Gebirgsluft ist, wenn ein Stadtbewohner wieder sehen kann, was er atmet.
  673. Gedankenlosigkeit ist die intelligente Variante der Dummheit.
  674. Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben.
  675. Geduld ist, was man immer dann nicht hat, wenn man es am dringendsten braucht.
  676. Geduld ist, wenn man seine Ungeduld verbergen kann.
  677. Gefahr im Verzuge ist, wenn dumme Menschen fleißig werden.
  678. Gegenden ohne Landschaft nennt man Städte.
  679. Gegensätze ziehen sich an, sagte der schwere Junge zum leichten Mädchen.
  680. Gehaltserhöhung ist, wenn einem mehr abgezogen wird.
  681. Gehobener Lebensstandard wenn Leute mehr Geld ausgeben als sie haben, damit sie leben können, wie sie gar nicht möchten.
  682. Geisterfahrer: Individualisten in der falschen Richtung.
  683. Geistesgegenwart ist, wenn ein Mensch seine Brille so schnell findet, daß er sich noch erinnert, warum er sie aufsetzen wollte.
  684. Geldgeschenke sind phantasielos. Vor allem kleine.
  685. Geld stinkt nicht; man muß es nur rechtzeitig ausgeben.
  686. Gelegenheitskauf ist, wenn der eigene Taschenrechner schlauer war als der des Verkäufers.
  687. Gelernt ist gelernt, sagte der Numerus zum Clausus.
  688. Gelungene Party ist, wenn jeder redet und keiner zuhört.
  689. Gemeinsame Feinde erhalten die Freundschaft.
  690. Genesung ist, wenn man wieder alles zu sich nehmen kann, was einem nicht bekommt.
  691. Genies sind Einzelgänger. Bei der Dummheit macht es die Masse.
  692. Genies sind Menschen, die mehr von sich geben als sie zu sich nehmen.
  693. Gerichtsvollzieher und Pfändungsbeamte sind wie kleine Kinder - was sie sehen, wollen sie haben.
  694. Geschenke sind bargeldlose Zahlungsmittel.
  695. Geschichte ist, was die Historiker nicht wissen, und wovon die Ideologen nichts wissen wollen.
  696. Gesellschaftskolumnist ist, wenn ein Journalist Klatschspalterei betreibt.
  697. Gesinnungswandel ist, wenn die Kannibalen ihre Besucher ernähren statt verzehren.
  698. Gestern um sieben war das Heute noch morgen.
  699. Gesunder Menschenverstand ist, wenn man den Experten mißtraut - mit großem Respekt und von ganzem Herzen.
  700. Geteilte Meinung ist, wenn die einen zuviel reden und die anderen zuwenig zuhören.
  701. Getrenntes Schlafzimmer ist, was ohne Hochzeit weitaus billiger kommt.
  702. Gewagtes Dekolleté ist, wenn unklar ist, ob die Dame gerade beim Anziehen ist oder beim Ausziehen.
  703. Gewissenhaftigkeit ist, wenn ein Arzt einen Leberkranken auf Herz und Nieren prüft.
  704. Gewußt wie i wie Politiker es zulege bringen, jedes Problem zu lösen - auf Kosten anderer Leute.
  705. Gipfelkreuze dienen der Orientierung. Damit die Bergsteiger genau wissen was oben und unten ist.
  706. Giraffen wachsen bis zu ihrem dritten Lebensjahr. Und von da an werden sie immer größer.
  707. Gleichheit ist, wenn jeder von jedem genug hat.
  708. Glück in der Liebe ist Gelegenheit plus Bereitschaft.
  709. Glück ist die angenehmste Art des Zufalls.
  710. Glück muß der Mensch haben, wenn er schon kein Geld hat.
  711. Gott erschuf die Frau zuletzt, um sich bei der Erschaffung des Mannes kein guten Ratschläge anhören zu müssen.
  712. Gott stirbt nicht. Er kommt nur zeitweise aus der Mode.
  713. Grinsen: Lachen um jeden Preis.
  714. Gute Allgemeinbildung ist, wenn man soviel weiß, wie man braucht.
  715. Gute Bilder haben einen Rahmen. Damit man genau weiß wo sie aufhören.
  716. Gute Erziehung ist die Kunst, eine Frau zu beschreiben, ohne die Hände zu benützen.
  717. Gute Lokale verwenden für ihre Suppen nur echte Haare.
  718. Gute Rundfunkanstalten haben immer eine Katastrophe auf Lager. Falls eines schönen Tages einmal gar nichts passieren sollte.
  719. Gutes Benehmen ist, wenn eine Frau im Regen einen Autoreifen wechselt, und der Mann hält über sie den Schirm.
  720. Gutes Gewissen ist, wenn das Gewissen sich auf eine schlechtes Gedächtnis stützen kann.
  721. Gutes Management ist, wenn eine Frau ihren Mann oft um Rat fragt - ihn aber nur selten befolgt.
  722. Gute Sonnenuhren haben auch ihre Schattenzeiten.
  723. Gutes Theater ist, wenn die Schauspieler die Zuschauer erfolgreich vom Husten abhalten.
  724. Halb besoffen ist hinausgeschmissenes Geld!
  725. Halb so schlimm ist, wenn von zwei Kandidaten nur einer das Amt erhält.
  726. Hallenbäder pflegen sich mit Chemikalien über Wasser zu halten.
  727. Hamlet besteht zu 99 % aus Shakespeare. Der Rest ist Schweigen.
  728. Happy-End ist das, womit Filme enden und Ehen beginnen.
  729. Hauptsache, die Arbeit macht Spaß, sagte der Totengräber.
  730. Hauptsache die Chromosomen stimmen, sagte der Genetiker zum Dreibeinigen.
  731. Hausgehilfinnen bleiben länger, wenn sie geheiratet werden.
  732. Haushaltsführung ist, was kluge Mädchen auch im Zeitalter der Gleichberechtigung lernen: für den Fall, daß sie keinen Mann bekommen.
  733. Häuslicher Zwang wirkt langsam, aber sicher.
  734. Hehlen ist seliger denn Stehlen.
  735. Heiraten geht schnell, nur Scheidungen sind zeitraubend.
  736. Heirat ist eine Kriegserklärung in Form eines Friedensvertrages.
  737. Heiratsfähiges Alter ist, wenn eine Frau berechtigt ist, von der Schularbeit gleich zur Hausarbeit überzuwechseln.
  738. Hellsehen ist das Tüpfelchen auf dem Psi.
  739. Herbst ist, wenn es früher spät wird.
  740. Herzversagen ist, wenn die Liebe ausbleibt.
  741. Heuchelei ist, wenn ein Chef behauptet, daß es Unglück bringt, wenn er seinen Angestellten ein dreizehntes Monatsgehalt bezahlt.
  742. Heuschnupfen ist eine sogenannte Wald- und Wiesenkrankheit.
  743. Heute gibt es Elektronikspielzeug. Früher schlug man die Zeit noch von Hand tot.
  744. Heute verschaffen sich die Ärzte durch Tennisspielen Bewegung. Früher machten sie Hausbesuche.
  745. Heutzutage brauchen Frauen nirgends mehr männliche Begleitung - ausgenommen zum Standesamt.
  746. Heutzutage braucht man nur das Präparat zu wechseln - und schon hat man eine ganz andere Krankheit.
  747. Heutzutage erreichen die Mädchen ihr vierzehntes Lebensjahr schon mit zwölf.
  748. Heutzutage ist es leichter, einen Grünen ins Haus zu bekommen als ein Haus im Grünen.
  749. Heutzutage kann jedermann schnell zu einem kleinen Vermögen kommen - vorausgesetzt, er hatte vorher ein großes.
  750. Hinter dem letzten Wort eines Mannes steht ein Punkt, hinter dem letzten Wort einer Frau ein Doppelpunkt.
  751. Hobby ist, wenn ein Mann einer Arbeit mit besonderer Begeisterung nachgeht - vorausgesetzt, er wird dafür nicht bezahlt.
  752. Hochaktuell ist, was morgen nicht mehr interessant ist.
  753. Höhere Gewalt ist, wenn die Obrigkeit ans Werk geht.
  754. Höhere Lebenserwartung ist, wenn jemand die Führerscheinprüfung . nicht bestanden hat.
  755. Hoher Lebensstandard ist, wenn es dem Finanzamt auffällt.
  756. Holzwege bleiben Holzwege. Auch wenn sie asphaltiert werden.
  757. Homo sapiens. Scherzhafte Bezeichnung für Mensch.
  758. Honolulu: Das Buxtehude des fernen Ostens.
  759. Hopfen und Malz hält Leib und Kehle zusammen.
  760. Humor haben die Deutschen schon; nur eben wenig zu lachen.
  761. Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt. Joachim Ringelnatz
  762. Humor ist etwas, was vielen nicht in den Gram paßt.
  763. Ich bin für die Rasentrennung, sagte der Spitzwegerich zum Breitwegerich.
  764. Idealismus ist, wenn Menschen Anstrengungen auf sich nehmen, die einer besseren Sache wert wären.
  765. Idealisten sind Menschen die es mit der Wirklichkeit nicht so genau nehmen.
  766. Idealisten sind Menschen, die es mit der Wirklichkeit nicht so genau nehmen.
  767. Ideen muß man haben, sagte der Zecher, als er zwischen dem zweiten und dritten Glas rasch ein viertes leerte.
  768. Ideologen sind Menschen, die Worte zu Parolen verformen.
  769. Ideologie ist, wenn Menschen die Menschheit wichtiger wird als der Mensch.
  770. Ihr zweiter Mann ist ein Hausfreund aus erster Ehe.
  771. Im 20. Jahrhundert dauert die ewige Liebe oft keine 10 000 Kilometer.
  772. Image ist, wenn ein schlechter Mensch einen guten Ruf hat.
  773. Im Autokino läßt sich eine Menge über Liebe lernen, vorausgesetzt, man läßt sich nicht vom Film ablenken.
  774. Im Falle eines Falles - ist richtig fallen alles.
  775. Im Gegensatz zur Vergangenheit ist die Gegenwart vergänglich.
  776. Im Herbst pflegt der Sommer kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen.
  777. Im Kino kann jedermann eine Menge über Liebe lernen ­vorausgesetzt, man läßt sich nicht vom Film ablenken.
  778. Im Krieg der Geschlechter gibt es nur selten Wehrdienstverweigerer.
  779. Im Kurpark halten sich sogar die Bäume für etwas Besseres.
  780. Immer wenn es Freibier gibt, stehen die Arbeiter voll hinter ihrem Chef.
  781. Immer wenn es um Steuersenkungen geht: Nie müssen so viele auf so wenig so lange warten!
  782. Im Prinzip ist der Mensch ein entarteter Einzeller.
  783. Improvisation ist, wenn die Vorbereitungen unbemerkt geblieben sind.
  784. Im vergangenen Jahr hatten wir über 9 % Bevölkerungsschwund. Das ist immerhin pro Kopf ein Bewohner.
  785. In alten Märchen steckt oft mehr Wahrheit als in neuen Regierungserklärungen.
  786. In anständigen Ländern regnet es bei Nacht.
  787. In Beachtung ihrer Pflichten vernachlässigen immer mehr Bürger ihre Rechte.
  788. In den meisten Märchen siegt das Gute. Deshalb heißen Märchen Märchen.
  789. In der Ehe ist es unklug, immer der Klügere sein zu wollen.
  790. In der Ehe ist es wie auch sonst im Leben: wo es Pflaumenkuchen gibt, gibt es auch Wespen.
  791. In der Ehe ist Schweigen die unerträglichste Antwort.
  792. In der fortschrittlichen Ehe ist der Gatte die modernste Form der Haushaltshilfe, der oft auch Familienanschluß geboten wird.
  793. In der guten alten Zeit war das Sofa das Ehebett der Verlobten.
  794. In der Kantine des Standesamts gab 's Pommes frittes, geb. Kartoffeln.
  795. In der Liebe ist Reue eine nachträglich entrichtete Vergnügungssteuer.
  796. In der Liebe sind Junggesellen alte Meister.
  797. In der Schweiz trieben sie die Landschaft auf die Spitze.
  798. Individualismus ist, wenn ein Mensch mit der Eisenbahn fahren möchte, aber nicht im Zug sitzen.
  799. In einer rauhen Schale steckt oft kein sanftes Weib.
  800. In einer Sache sind sich Mann und Frau immer einig: beide mißtrauen den Frauen.
  801. Inflation ist, wenn alle anderen Leute zuviel Geld haben.
  802. Inflation ist, wenn jeder Mensch Gelegenheit hat, das Geld mit vollen Händen auszugeben - für das tägliche Brot.
  803. In Frankreich schreibt man Kaffee mit Cognac.
  804. In früheren Jahrhunderten war die Lebenserwartung so viel geringer als heute, daß Mozart im Alter von 60 schon tot war.
  805. In guten Lokalen kocht der Chef und in schlechten der Gast.
  806. In Ihrem Alter, sagte der Arzt, ist Sterben besonders gefährlich.
  807. In jeder gesunden Frau steckt eine Witwe.
  808. Inkognito ist, wenn man am FKK-Strand im Badeanzug promeniert.
  809. Inkompetenz ist, was Menschen anspornt, Gedanken auszudrücken, von denen sie keine blasse Ahnung haben.
  810. In manchen Ländern ist die Polizei so tüchtig, daß auf einen Diebstahl zwei Verhaftete kommen.
  811. In seine Kinder muß man schon allerhand investieren, bis sie so sind, wie man sie nicht haben wollte.
  812. Integer ist, wenn ein Mensch einen Schaden aus völlig uneigennützigen Motiven anrichtet.
  813. Intelligente Menschen leiden mehr unter der Liebe - sie haben mehr Verstand zu verlieren.
  814. In Texas ist auch nicht alles Colt was glänzt.
  815. Intrige ist, wenn man ihr Opfer wird.
  816. Intuition ist, was Frauen wissen, ohne es genau zu wissen.
  817. Intuition ist, wenn die Vernunft es so eilig hat, daß sie nicht mehr zum Nachdenken kommt.
  818. In vielen Familien hat der Vater das Sagen und die Mutter das letzte Wort.
  819. In Wirklichkeit leben viele Menschen nur für die Statistik.
  820. In Zeiten wie diesen sind viele Politiker in einem Punkt mit manchen Frauen gleicher Meinung: Was man nicht gleich bezahlen muß, hat man gar nicht ausgegeben.
  821. In Zeiten wie diesen stellen manche Manager ihren Weitblick für Probleme tagtäglich unter Beweis. Indem sie die naheliegenden übersehen.
  822. Irren ist männlich.
  823. Isometrik ist, wenn man mit geschlossenem Mund gähnen kann.
  824. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Die Wiederholung ist ein Privileg des Fernsehens.
  825. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Kein Versteck erfreut sich bei Versicherungen, Ratenverkäufern und Wohnungsvermietern solcher Beliebtheit wie das Kleingedruckte.
  826. Ist es Ihnen schon aufgefallen? Nur wenige Menschen, die an Husten leiden, gehen zum Arzt. Die meisten gehen ins Theater.
  827. Ist Strychnin tödlich? fragt der eine. Darauf kannst du Gift nehmen, antwortet der andere.
  828. Je älter der Mensch wird, umso goldener werden seine Zähne.
  829. Je älter eine Jungfrau wird, umso lediger bleibt sie.
  830. Jede Frau läßt sich gewinnen, wenn man sie ernst nimmt.
  831. Jede Hand wird schöner, wenn man sie streichelt.
  832. Jeder glaubt der Größte zu sein. So entsteht dann der Durchschnitt.
  833. Jeder Heilige hat Vergangenheit - und jeder Sünder Zukunft.
  834. Jeder kann tun und lassen, was er will. Besser wäre natürlich, er würde es lassen.
  835. Jeder Mann ist der Sohn einer Frau.
  836. Jeder Mensch ist nur einmal jung. Später braucht er eine andere Ausrede.
  837. Jedes Pro und Kontra hat sein Für und Wider.
  838. Je dünner die Zeitung, umso dicker die Schlagzeilen.
  839. Je edler die Katze, umso sicherer die Maus.
  840. Je flacher das Gehirn, umso tiefer läßt es blicken.
  841. Je höher die Fernsehgebühren, umso schlechter die Nachrichten.
  842. Je lächerlicher sich ein Mann benimmt, desto ernster meint er es.
  843. Je länger ein Ehepaar verheiratet ist, umso ärgerlicher werden die Bildstörungen im Fernsehen.
  844. Je leerer der Becher, umso voller der Zecher.
  845. Je leerer die Versprechungen, umso voller die Absicht.
  846. Je mehr Arzneimittel verbraucht werden, umso gesünder sind unsere Apotheken.
  847. Je mehr die Meteorologen verdienen, umso schlechter wird das Wetter.
  848. Je mehr man verdient umso preiswerter wird das Leben.
  849. Je nachdem ist, wenn etwas nicht nur sowohl ist, sondern auch als auch.
  850. Je näher die Städte zusammenrücken, umso weiter entfernen sich ihre Bewohner.
  851. Je öfter die Menschen in den Spiegel schauen, umso ähnlicher werden sie sich.
  852. Je schneller ein Mann einer Frau recht gibt, desto weniger muß er befürchten, daß sie ihre Meinung ändert.
  853. Je später der Abend, umso leerer die Gesichter.
  854. Je später der Abend - umso voller die Gäste.
  855. Jet-set ist, wenn Leute mit Geld alles tun, was man tun kann, um nichts tun zu müssen.
  856. Je weniger eine Frau anzieht, desto länger dauert es.
  857. Je weniger man ist, umso mehr muß man haben, um etwas zu sein.
  858. Journalistische Freiheit ist, wenn ein Journalist zwar schreiben können muß, nicht aber denken.
  859. Jugend ist das Alter, das nicht vor Torheit schützt.
  860. Junge Ehefrauen sind oft Meisterinnen in der Kunst, die Freunde ihres Mannes in die Flucht zu kochen.
  861. Junge Mädchen werden nach dem Umgang beurteilt, den sie sich vom Leibe halten.
  862. Junges Gemüse: Weder Fisch noch Fleisch.
  863. Jungfräulichkeit ist etwas sehr Kostbares, das alle Mädchen verlieren möchten.
  864. Junggesellen sind bessere Frauenkenner als Ehemänner - sonst wären sie auch welche.
  865. Junggesellen sind Männer, die nur halb aufs Ganze gehen.
  866. Junggesellen sind Männer mit einer fixen Idee, nämlich: es zu bleiben.
  867. Junggesellen sind Menschen, die meinen, daß der Mensch nicht zusammenfügen soll, was Gott auseinandergenommen hat.
  868. Junggesellen tragen lieber zwei Ringe unter den Augen, als einen am Finger.
  869. Junggesellen zahlen für Liebe mit Fersengeld.
  870. Junggesellinnen sind Frauen, die einmal zu oft nein gesagt haben.
  871. Jungsein ist zwar ein weitverbreiteter Fehler, aber er bessert sich jeden Tag.
  872. Kakteen sind Spitze. Aber Schnittblumen sind im Schnitt billiger.
  873. Kälteeinbruch ist, wenn sich das Quecksilber in den Thermometern verkriecht.
  874. Kanzlerbonus ist, wenn ein Regierungschef im Wahlkampf nur ein Kandidat ist wie jeder andere auch - aber die Wähler wissen das nicht.
  875. Kapieren geht über Studieren.
  876. Kaputte Ehen verbinden ein Maximum an Gelegenheit mit einem Minimum an Versuchung.
  877. Katzenjammer ist, wenn noch zuwenig Blut im Alkoholkreislauf ist.
  878. Kaum hat der Esel ein paar Streifen, und schon nennt er sich Zebra.
  879. Kavaliere sind die Heckenschützen der Emanzipation.
  880. Kavaliere sind sagenhafte Lebewesen, die vor der Emanzipation gelebt haben sollen.
  881. Kein Geld zu haben gilt unter feinen Leuten als unfein.
  882. Kein Mädchen ist an seiner Unschuld ganz unschuldig.
  883. Kein Mann ist so stark wie eine hilflose Frau, die ihre Schwäche zu erkennen gibt.
  884. Kenner heiraten nur schöne Frauen - damit sie bessere Chancen haben, sie wieder loszuwerden.
  885. Kino ist, wo man fernsehen kann, ohne daß die ganze Familie dazwischen redet.
  886. Klassentreffen ist, wenn man sich überzeugen kann, daß die Kollegen vom gleichen Jahrgang alle schon älter sind.
  887. Klassische Musik ist Nostalgie nach Noten.
  888. Kleine Bosheiten erhalten die Feindschaft.
  889. Kleingeld ist besser als kein Geld.
  890. Kluge Frauen begehen nur Dummheiten, die zu ihnen passen.
  891. Kluge Frauen heiraten nicht den Erstbesten, sondern den Besten zuerst.
  892. Kluge Menschen heiraten nie des Geldes wegen - Ausborgen kommt viel billiger.
  893. Klugheit ist, wenn ein Mensch weiß, wann er mit seiner Weisheit am Ende ist.
  894. Kommen Sie lieber heute zu spät. Morgen kann es schon zu spät sein.
  895. Kommerz ist, wenn etwas Erfolg hat - wenn nicht, ist es Kunst.
  896. Kommt im April die Sommerzeit, bleibt's länger hell für Schwarzarbeit.
  897. Kommt Zeit, kommt Unrat, sagte der arbeitslose Straßenkehrer.
  898. Kommunikationsproblem ist, wenn sich ein junger Mann einen Bart wachsen lassen möchte, aber der Bart weiß noch nichts davon.
  899. Komplimente sind das Unterzündholz der Liebesglut.
  900. Konfektion ist, wenn die Kunden maßgeschneidert werden.
  901. Können Sie schweigen? fragt der eine. Darüber läßt sich reden, antwortet der andere.
  902. Konservativ ist, wenn ein Buch über Kindererziehung mehr auf seiten der Eltern steht.
  903. Konsumentenfreundlich ist, wenn die Revolutionäre Freizeit fordern statt Freiheit.
  904. Konsumentenschutz ist, wenn eine Frau ihren Mann beim Anzug-Einkauf begleitet.
  905. Konsumverzicht ist, wenn die Wähler ihre Partei nach den Wahlen nicht beim Wort nehmen.
  906. Konversation ist die Kunst einer Frau, eine andere nicht zu Wort kommen zu lassen.
  907. Konzertante Aufführung ist, wenn die Musik im Saal genauso klingt wie in Stereo.
  908. Koordinationsfehler ist, wenn die Wettervorhersage richtig war, aber das Wetter wird falsch.
  909. Kopfschütteln ist gut. Aber Händeschütteln ist besser.
  910. Korpulenz fällt nur bei Dicken ins Gewicht.
  911. Korruption ist, (nicht zu verwechseln mit Subvention) wenn man den Geldbeutel aufmacht, damit andere die Augen zumachen.
  912. Kosmetik wenn eine Frau aus der Not eine Jugend macht.
  913. Krabbeln: Eine Fortbewegungsart, die noch Hand und Fuß hat.
  914. Kredit ist, was man hat, wenn man ihn nicht braucht.
  915. Kreise sind sogenannte Unecke und verkehren hauptsächlich in Zirkeln.
  916. Krisengipfel ist, wenn auf höchster Ebene die Computer zugezogen werden.
  917. Kritisches Alter ist, wenn Jugendliche sich wie kleine Kinder benehmen, weil man sie nicht als Erwachsene behandelt.
  918. Krokodilstränen sind mit allen Wassern gewaschen.
  919. Kundendienst ist, wenn im Kostenvoranschlag steht, um wieviel er überschritten werden wird.
  920. Kunstkritik ist, was herauskommt, wenn ein Journalist als Maler die Geduld verloren hat.
  921. Künstler sind Personen, denen das Talent zum Durchschnittsmenschen fehlt.
  922. Küsse sind Drucksachen, zu deren Übermittlung man die Post nicht braucht.
  923. Küsse sind ein ansteckendes Mittel, Meinungsverschiedenheiten im Keim zu ersticken.
  924. Küsse sind manchmal nur ein Lippenbekenntnis zur Liebe.
  925. Langes Wochenende ist, wenn die Sonntagsfahrer schon am Freitag unterwegs sind.
  926. Lange Übung ist, wenn man sich kurz ausdrücken kann.
  927. Langjährige Erfahrung ist, wenn man einen Fehler, den man macht, auf der Stelle wiedererkennt.
  928. Lassen Sie sich bitte keinen Bären aufbinden. Eisbären gehören in den Kühlschrank und Waschbären in die Waschmaschine.
  929. Laune und ewige Liebe unterscheiden sich dadurch, daß die Laune etwas länger dauert.
  930. Laut Statistik fällt der erste April gerne auf den dummen August.
  931. Laut Statistik hatten viele Menschen schon vor der Erfindung des Fernsehens eine Mattscheibe.
  932. Lebenserfahrung ist, wenn eine Frau schon alles kennt - nur keine Hemmungen.
  933. Lebenshaltungskostenindex ist, was jedermann leicht errechnen kann: Monatlicher Nettobezug mal Zwei.
  934. Lebenskünstler sind Menschen, die sich auf das Überflüssige beschränken.
  935. Lebenskünstler sind Menschen, die sich einer gewissen Faulheit befleißigen.
  936. Lebensqualität ist, was sich viele Leute deshalb nicht leisten können, weil sie sich lieber einen Lebensstandard leisten, den sie sich nicht leisten können.
  937. Leistungsbilanzverbesserung ist, wenn das abgelegene, stille Dorf, das keiner kennt, völlig ausgebucht ist.
  938. Lernakt ist, wenn man einfach zusieht.
  939. Licht ist nicht vorhandene Dunkelheit.
  940. Liebe auf den ersten Blick ist die Entschuldigung der Männer für ihre Ungeduld.
  941. Liebe ist der Triumph der Phantasie über die Intelligenz.
  942. Liebe ist die edelste aller Geistesschwächen.
  943. Liebe ist die vollkommenste Form des Eigennutzes.
  944. Liebe ist durch Heirat heilbar.
  945. Liebe ist eine Krankheit. Und Heiraten eine Roßkur.
  946. Liebe ist ein Ereignis, Ehe eine Leistung.
  947. Liebe ist ein privates Weltereignis.
  948. Liebe ist, was die Welt in Bewegung hält, wenn sie eigentlich schlafen sollte.
  949. Liebe ist, wenn aus einem klugen Mann und einer klugen Frau zwei Narren werden.
  950. Liebe ist, wenn man nur die guten Seiten sieht.
  951. Liebe ist Zuneigung mit Übergewicht.
  952. Liebe macht blind, außer für die Konkurrenz.
  953. Liebe nennt man die Unzurechnungsfähigkeit der Zurechnungsfähigen.
  954. Lieber ein Brett vor dem Kopf als gar keinen Schatten.
  955. Lieber eine Frau im Haus als gar keinen Ärger.
  956. Lieber eine Fünf in Mathematik als gar keine persönliche Note.
  957. Lieber eine Meise, als gar keinen Vogel.
  958. Lieber einen Daumen zuviel als einen Finger zuwenig.
  959. Lieber ein Haar in der Suppe als gar keine Konversation.
  960. Lieber Glück im Unglück als Pech in der Strähne.
  961. Lieber Glück in der Liebe als Pech in der Ehe.
  962. Lieber Glück in der Liebe als Sand im Getriebe.
  963. Lieber Gold in der Kehle als Silber im Blick.
  964. Lieber groß und gesund, als klein aber oho.
  965. Lieber im zweiten Frühling als im siebenten Semester.
  966. Lieber Lech am Arlberg als Pech in Sankc Anton.
  967. Lieber reich in Ehren, als nichts für ungut.
  968. Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Kuchen.
  969. Lieber Sonne im Herzen als Schatten auf der Lunge.
  970. Lieber zwanzig Schilling in der Tasche, als dreißig Grad im Schatten.
  971. Liebesschwüre sind die Wahlversprechen der Schürzenjäger.
  972. Liebe und Lebensversicherung folgen den gleichen Regeln: je später man sich engagiert, desto höher sind die Prämien.
  973. Liebe zwischen Mann und Frau ist ein Konflikt zwischen Reflexen und Reflexionen.
  974. Liebhaber verheirateter Frauen leben angenehm. Denn abends muß sie nach Hause.
  975. Lipizzaner sind Pferde, die auf hohem Rosse sitzen.
  976. Lob ist, wenn man vom Chef lange nicht getadelt wurde.
  977. Logische Entwicklung ist, wenn die modernen Experten immer mehr von immer weniger verstehen.
  978. Ludwig II. von Bayern pflegte seine Luftschlösser aus Stein zu bauen.
  979. Luftveränderung ist, wenn auf der Stadtautobahn reger Betrieb ist.
  980. Lügen haben kurze Beine. Aber Rückenwind.
  981. Mädchenbeine tragen Strumpfmasken, um die Fahndung zu erleichtern.
  982. Mädchen lernen früher sprechen als Jungen, weil sie mehr zu sagen haben.
  983. Mädchen mit zehn Männern an jedem Finger, haben meist keinen, der um die ganze Hand anhält.
  984. Mädchen sind lieber schön als klug, weil Männer besser sehen als denken können.
  985. Make-up ist, wenn ein Gesicht up to date gebracht wird, um PR für den ganzen Körper zu machen.
  986. Man braucht einen Hohlkopf nur mit Zement auszugießen, und schon hat man ein Denkmal.
  987. Manche Bedienungsanleitungen spotten jeder Beschreibung.
  988. Manche Ehefrauen wirtschaften so sparsam, daß sie bereitwillig auf alles verzichten, was ihr Mann braucht.
  989. Manche Ehepaare kennen sich nur vom Fernsehen.
  990. Manche Frauen beneiden ihren Mann, weil er so glücklich verheiratet ist.
  991. Manche Frauen benützen ihren Kopf nur als Aufbewahrungsort für die Ansichten ihrer Männer.
  992. Manche Frauen bleiben ledig, weil sie sich mit den Falschen amüsieren, während sie auf den Richtigen warten.
  993. Manche Frauen gäben gerne zwanzig Jahre ihres Lebens, wenn sie dadurch um zehn Jahre jünger werden könnten.
  994. Manche Frauen geben mehr Geld aus, als ihr Mann verdient, damit die Leute glauben, daß er mehr verdient, als sie ausgeben.
  995. Manche Frauen haben lieber unrecht, als daß sie den Mund halten.
  996. Manche Frauen sind wie gute Vorsätze ­leicht zu fassen, aber schwer zu halten.
  997. Manche Frauen sind wie Löschblätter - sie nehmen alles auf und geben es verkehrt wieder
  998. Manche Frauen sind wie Schneiderlehrmädchen - sie hören erst zu sticheln auf, wenn ihnen der Faden ausgeht.
  999. Manche Frauen tragen Hosen, damit sie wie Männer aussehen - und transparente Blusen, damit man sieht, daß sie keine sind.
  1000. Manche Frauen werden geliebt weil sie so schön sind ­andere sind schön, weil sie so geliebt werden.
  1001. Manche Friseure lassen kein gutes Haar an ihren Kunden.
  1002. Manche Gastgeber sind so geizig, daß sie ihren Gästen höchstens das Du anbieten.
  1003. Manche kluge Frau ist allein, weil sie nicht klug genug war, ihre Klugheit zu verbergen.
  1004. Manche Konzerte sind so ausgebucht, daß sogar der Dirigent stehen muß.
  1005. Manche Krankenhäuser sind so arm, daß sie sich nicht einmal einen eigenen Friedhof leisten können.
  1006. Manche Leute lassen sich lieber einsperren bevor sie ins Gefängnis gehen.
  1007. Manche Leute wollen einfach kein Wasser. Lieber würgen sie ihren Wein trocken hinunter.
  1008. Manche Lügen sind zu schön, um wahr zu sein.
  1009. Manche Männer heiraten ihre beste Freundin nur ­damit sie ihnen billiger kommt.
  1010. Manche Männer sind erfolgreich, weil sie eine Frau haben, die ihnen sagt, was sie tun sollen - und eine Sekretärin, die das dann auch tut.
  1011. Manche Männer sind wie Camembert - wenn sie zu lange im Haus sind, laufen sie davon.
  1012. Manche Männer sind wie Dobermanns - wenn sie nicht an der Leine gehen müssen, sind sie am treuesten.
  1013. Manche Männer sind wie getrocknete Bohnen - man braucht eine Menge Zeit sie weichzukriegen.
  1014. Manche Männer sind wie Sicherungen - wenn die Spannung zu groß wird, brennen sie durch.
  1015. Manche Männer wären perfekte Ehemänner, wenn sie nicht Perfektionisten wären.
  1016. Manche Menschen haben erst genug, wenn sie zuviel haben.
  1017. Manche Menschen sind sogar auf ihre Bescheidenheit stolz.
  1018. Manche Menschen sind unverbesserlich: Kaum haben sie einen Arbeitsplatz gefunden, sehen sie sich auch schon nach Arbeit um.
  1019. Manche Menschen werden gar nicht so alt wie sie aussehen.
  1020. Manchen Frauen hilft der Chirurg, das Gesicht zu wahren.
  1021. Manchen Mädchen muß man die Ehe versprechen, damit sie in eine Verlobung einwilligen.
  1022. Manchen Menschen geht es besser als ihnen guttut.
  1023. Manche Patienten brauchen Jahre zur Schilderung der Operation, die ihr Chirurg in einer Stunde abgewickelt hat.
  1024. Manche Politiker sind wie eiserne Rationen. Man sollte sich ihrer nur im äußersten Notfall bedienen.
  1025. Manche Rummelplätze sind so klein, daß die Karussells im Kreis herumfahren müssen.
  1026. Manches Abenteuer endet als teurer Abend.
  1027. Manchmal heiraten Leute, weil sie sich sonst nichts leisten können.
  1028. Manchmal ist der Nebel so dicht, daß sogar die Vögel zu Fuß gehen.
  1029. Manchmal muß man auch zwischen Realität und Wirklichkeit unterscheiden können.
  1030. Manchmal regnet es so stark, daß die Fische unter die Brücke schwimmen um nicht naß zu werden.
  1031. Manchmal verliert eine Frau ihren besten Freund dadurch, daß sie ihn heiratet.
  1032. Manchmal wäre es gescheiter, man würde dumm bleiben.
  1033. Man geht für eine Frau durchs Feuer. Aber möglichst nicht bei strömendem Regen.
  1034. Mangelnder Konsens ist, wenn das Finanzamt nicht bereit ist, die Steuerzahlungen des Vorjahres als Fehlinvestitionen anzuerkennen.
  1035. Man muß die Beine übereinanderschlagen und die Arme verschränken. Nur so kann man sich in eine Brezel versetzen.
  1036. Man muß flexibel bleiben, sagte der Ehemann als er von seiner Frau um den Finger gewickelt wurde.
  1037. Man muß im Leben viele Fehler machen bis man einen einzigen richtig beherrscht.
  1038. Man muß nicht unbedingt ins Gras beißen, um es wachsen zu hören.
  1039. Männer des 20. Jahrhunderts verstehen es, in der Liebe die Gefühlswärme eines Computers mit der Behutsamkeit eines Jumbo-Jets zu verbinden.
  1040. Männer die keine Frau finden, sollten auch nicht heiraten.
  1041. Männer, die mit Frauen gut zurechtkommen, sind meist solche, die auch ohne sie fertig werden.
  1042. Männer, die sich besonders zärtlich geben, sind meist nur handgreiflich.
  1043. Männerhände können meist nicht abwarten, was sie sich versprochen haben.
  1044. Männer kennen die Regeln, Frauen kennen die Ausnahmen.
  1045. Männer regieren die Welt, aber Frauen die Männer.
  1046. Männer sind nichts Besonderes, aber das beste andere Geschlecht, auf das eine Frau hoffen kann.
  1047. Männer sind selten das, was sie scheinen, aber noch seltener etwas Besseres.
  1048. Männer verlieren, wenn sie sich eine Blöße geben ­Frauen gewinnen.
  1049. Männer wählen von zwei Übeln meist das hübschere.
  1050. Man schießt nicht auf den Pianisten, solange das Klavier neu ist.
  1051. Man soll das Kind nicht vor der Zeugung loben.
  1052. Man soll den Job nicht vor der Arbeit loben.
  1053. Man soll den Senf nicht in der Tube loben.
  1054. Man soll die Gäste feuern wie sie fallen.
  1055. Man sollte einen Menschen nie für dümmer halten als er ist.
  1056. Man sollte keine billige Ware kaufen, wenn man fürs gleiche Geld eine teure bekommt.
  1057. Man wird sehen, wie lange sich die Natur die Menschen noch leisten kann.
  1058. Märchen heißen Märchen weil man in Märchen nur insgesamt drei Prüfungen bestehen muß.
  1059. Marktforschung ist, wenn Leute bezahlt werden, um herauszufinden, daß die Konsumenten von Vogelfutter überwiegend unter 14 sind, im Sozialverhalten eine ausgeprägte Aversion gegen Katzen zeigen - und tagsüber häufig zwitschern.
  1060. Masse. Der Name bürgt für Quantität.
  1061. Massendemonstration ist, wenn Korpulente über die Straße gehen.
  1062. Massentourismus ist, wenn Reisen den Gesprächsstoff erweitern, aber nicht den Horizont.
  1063. Medizinischer Fortschritt ist, wenn es heutzutage kaum mehr Erkältungen gibt - nur mehr Virusinfektionen.
  1064. Medizinischer Fortschritt ist, wenn so viele Krankheiten bekannt sind, daß es keinen gesunden Menschen mehr gibt.
  1065. Mehr als genug ist ein wenig weniger als zu viel.
  1066. Mehrzwecknutzen ist, wenn ein Damenkleid so geschnitten ist, daß es Männer erfreut und andere Frauen ärgert.
  1067. Meine Augen sind zwar nicht die besten, sagte der Kurzsichtige, aber mein Gehör kann sich sehen lassen.
  1068. Meinungsvielfalt ist, wenn manche Menschen reden, was sie denken, andere denken, wie sie reden, und viele reden, ohne zu denken.
  1069. Menschen, die sich für kleine Aufgaben zu groß halten, sind meist für große Aufgaben zu klein.
  1070. Menschen, die von einer neuen Erfindung nur die guten Seiten sehen wollen, nennt man Techniker.
  1071. Menschen, für die nichts mehr gut genug ist, sind Menschen, die zu nichts mehr gut genug sind.
  1072. Menschliches Versagen ist, wenn Leute mit unserer Welt so umspringen, als hätten wir noch eine im Kofferraum.
  1073. Merke: Ertrinkende schwimmen für ihre Leben gern.
  1074. Merke: Es gibt viele Zigarettenmarken. Aber nur einen Lungenkrebs.
  1075. Merke: Kopflosigkeit schützt nicht vor Mundgeruch!
  1076. Merke Zwei Augen sehen mehr als hunderttausend Beine.
  1077. Merry Christmas and a Happy New York.
  1078. Meteorologische Definition: Regen entsteht durch das Zusammentreffen von Hochdruckgebieten mit Kaltluftfronten und feuchten Luftmassen mit einem Wochenende.
  1079. Midlife-crisis ist, wenn an allem der Vitaminmangel schuld ist.
  1080. Minderwertigkeitskomplex ist, was immer nur die falschen Leute haben.
  1081. Mißstand ist, wenn alle anderen Leute mehr Gehalt bekommen.
  1082. Mit dem Kalender hat die Zeit ein Zuhause bekommen.
  1083. Mit der Pyramide trieben sie das Quadrat auf die Spitze.
  1084. Mit fremden Zähnen ist nicht gut Kirschen essen.
  1085. Mit Propheten sollte man nicht übers Wetter reden.
  1086. Mit Speck fängt man Mäuse- und mit Handschuhen Brennesseln.
  1087. Mitte Dreißig ist, wenn man so jung ist wie eh und je, aber es strengt mehr an.
  1088. Mit zunehmendem Alter wird sich der Mensch immer ähnlicher.
  1089. Möbelfachleute haben festgestellt, daß sich billige Stühle immer mehr durchsetzen.
  1090. Moderne Aufklärung ist, wenn man erfährt, wie Kinder nicht zur Welt kommen.
  1091. Moderne Entwicklung: Bald werden sich immer mehr Betriebe leisten können, mit Verlust zu arbeiten, ohne daß das Arbeitsplätze gefährdet - weil sie vollautomatisiert sind.
  1092. Moderne Konsumgesellschaft ist, wenn alle zurück zur Natur wollen - aber nicht zu Fuß.
  1093. Moderne Konsumgesellschaft ist, wenn der Bräutigam nur mehr der Endverbraucher eines Gebrauchtgirls ist.
  1094. Moderne Mädchen warten, bis sie den richtigen Mann finden ­und heiraten dazwischen.
  1095. Moderne Malerei ist, wenn ein Mann ein Schwarzes Brett so lange schwarz übermalt, bis es aussieht wie ein schwarzes Brett.
  1096. Moderne Männer lassen Frauen über alles reden - nur nicht über zehn Minuten.
  1097. Moderne Poesie ist die Kunst, daß sich hinten nichts reimt.
  1098. Moderner Freundschaftsbeweis: Wenn man zu einem Essen eingeladen wird, obwohl man gar nicht steuerabzugsfähig ist.
  1099. Moderne Urlaubsempfehlung: Einmal auf den Urlaub verzichten und sich dafür gründlich erholen!
  1100. Moderne Volksweisheit: In Zeiten wie diesen wird jeder gebraucht - und sei es nur als schlechtes Beispiel.
  1101. Monogamie ist, wenn eine Frau die einzige Frau ihres Mannes ist.
  1102. Monogamie ist, wenn ein Mann eine Frau ganz für sich alleine heiratet.
  1103. Monotonie ist, wenn ein Mann nur eine einzige Frau heiraten darf.
  1104. Moral ist das Gesellschaftsspiel der Spielverderber.
  1105. Moral ist, wenn man so lebt, daß es gar keinen Spaß mehr macht.
  1106. Morgenmenschen erkennt man daran, daß ihnen ein früher Bürobeginn gar nichts ausmacht. Erst das Warten auf Dienstschluß zehrt an ihren Nerven.
  1107. Morgens um sieben ist der Hahn noch in Ordnung.
  1108. Muße ist, wenn man nichts mehr muß.
  1109. Mut ist, wenn man keinen Zweifel daran läßt, daß man keinen hat.
  1110. Mv home is my bottle.
  1111. Nach der Art des Hauses ist, wenn die Tagessuppe von gestern ist.
  1112. Nach der Scheidung weiß jeder, warum man nicht hätte heiraten sollen.
  1113. Nach manchen Angestellten kann man die Uhr stellen. Sie kommen immer um die gleiche Zeit zu spät.
  1114. Nachtkrimi ist, wenn man gerade am Einschlafen ist, und Tote beleben die Szene.
  1115. Nachts für ungut, sagte der höfliche Schlafwandler.
  1116. Nachts träumt die Einbahnstraße vom Gegenverkehr.
  1117. Nachwuchsproblem ist, wenn eine Frau lange blonde Haare hat - mit kurzen schwarzen Wurzeln.
  1118. Namen sind Schall und Rauch. Vornamen auch.
  1119. Namhafte Statistiker konnten glaubhaft machen, daß die Lebenserwartung des Durchschnittsmenschen täglich um vierundzwanzig Stunden abnimmt.
  1120. Naturpark ist, wenn das Fischen nur den Vögeln gestattet ist.
  1121. Naturtalent ist, wenn Leute den Verstand nur deshalb nicht verlieren, weil sie keinen haben.
  1122. Neben den Chirurgen gibt es auch noch viele praktische Ärzte.
  1123. Nein ist ein Hilfszeitwort, das Frauen hilft, Zeit zu gewinnen.
  1124. Neugierde ist, was Frauen plagt, bei Männern heißt es Wissensdurst.
  1125. Neujahr ist jener Tag, der die ganze neue Garderobe einer Frau mit einem Schlag flohmarktreif macht.
  1126. Neutrales Parfum ist, wenn eine Frau gut riecht, ohne daß es für einen Mann Folgen hat.
  1127. Nicht alle Schulden machen sich bezahlt.
  1128. Nicht alles was Rang und Namen hat, hat auch Hand und Fuß.
  1129. Nicht funktionierende Ehen erkennt man an zeitlich getrennten Erkältungen.
  1130. Nicht für die Schule lernen wir, sondern für die Katz.
  1131. Nicht hinter jeder Maske verbirgt sich ein Gesicht.
  1132. Nicht hinter jeder Stirn verbirgt sich ein Gehirn.
  1133. Nicht jeder, der einen Vogel hat, ist ein Star.
  1134. Nicht jeder, der schweigt, denkt sich etwas dabei.
  1135. Nicht jeder, der sich abkapselt, ist ein Raumfahrer.
  1136. Nicht jeder, der voll heimkommt, ist leer ausgegangen.
  1137. Nicht jeder Mann, der über eine Frau den Kopf schüttelt, hat auch einen.
  1138. Nicht jeder Unternehmer, der stiften geht, ist ein Mäzen.
  1139. Nicht nur die Milch auch die Kühe sind mitunter sauer.
  1140. Nicht nur ein Komma zuviel, sagte der Lehrer. Es steht auch an der falschen Stelle.
  1141. Nicht siegen ist wichtig, sondern nur dabeisein und gewinnen.
  1142. Nichts macht so alt wie ein lange zurückliegendes Geburtsdatum.
  1143. Nichts schadet einem vortragenden Künstler mehr als ein nachtragendes Publikum.
  1144. Nichtstun ist immer noch besser als Faulenzen.
  1145. Nichts überschätzt der Mensch mehr als sein eigenes Ich.
  1146. Nichts zu danken, sagte der Gentleman zur Klofrau, Es war mir ein Bedürfnis.
  1147. Niemand ist vollkommen vollkommen.
  1148. Nixen sind Mädchen, bei denen man von der Gürtellinie ab angeln muß.
  1149. Noch nie lebten unsere Schutzengel so gefährlich wie heute.
  1150. Nonsens ist der Sieg des Geistes über die Vernunft.
  1151. Nostalgie ist die Erinnerung an jene gute alte Zeit, als nur die Leute Steuer zahlen mußten, die dazu auch in der Lage waren.
  1152. Nostalgie ist, wenn die Menschen sich nach der guten alten Zeit sehnen, in der ihre Eltern nichts zu lachen hatten.
  1153. Nostalgie ist, wenn die Vergangenheit wieder Zukunft hat.
  1154. Nullwachstum ist, wenn die Nullen besonders emsig wachsen.
  1155. Nun bin ich schon im siebten Monat, sagte das Mädchen, und immer noch nicht schwanger.
  1156. Nur äußerst selten schwärmen Männer von den Rundungen des weiblichen Gehirns.
  1157. Nur selten werden Redner beim Wort genommen.
  1158. Nur weil sie von dem, was sie schreiben, nicht leben können, halten sich viele Literaten für Dichter.
  1159. Öffentliche Wohlfahrt ist, wenn für jeden gesorgt ist - außer für den Steuerzahler.
  1160. Oft gibt erst ein fehlender Zahn einem Gebiß den richtigen Pfiff.
  1161. Oft sind die billigsten Uhren sogar die schnellsten.
  1162. Okkasion ist, wenn man etwas um jeden Preis haben muß, weil der Preis so günstig ist.
  1163. Open-end-Diskussion ist, wenn leeres Stroh besonders ausdauernd gedroschen wird.
  1164. Oper ist, wenn die Akteure mit verkleideter Stimme singen.
  1165. Opposition ist, wenn eine Partei noch die Möglichkeit hat, alles besser zu wissen, weil sie noch keine Möglichkeit hat, alles schlechter zu machen.
  1166. Optimismus ist, wenn ein Chef seine Sekretärin heiratet - und dann noch glaubt, ihr diktieren zu können.
  1167. Ordnungsgemäße Buchführung ist, wenn man auf einen Blick sehen kann, wohin das Geld verschwunden ist.
  1168. Ostereier werden bunt gefärbt, damit man sie von den ungefärbten besser unterscheiden kann.
  1169. Ostern ist, wenn der April auf Grün schaltet, und die Autofahrer halten das für Freie Fahrt.
  1170. Paare treten meist in Rudeln von mindestens zwei Stück auf.
  1171. Panik ist, wenn keiner weiß, was er tun soll, aber das so schnell wie möglich.
  1172. Parkproblem ist, wenn man nicht einmal mehr dort einen freien Platz findet, wo Parken verboten ist.
  1173. Parteipolitik ist, wenn es um die Macht geht und um das Geschäft.
  1174. Partnerlook ist, wenn ein Mann und eine Frau sich auch nach Jahren noch gerne miteinander sehen lassen.
  1175. Passiver Widerstand ist, wenn man vor dem Fernseher schläft.
  1176. Patriotismus ist, wenn man sein Land trotz allem liebt.
  1177. Pechvögel sind Menschen, die beim Sitzstreik nur einen Stehplatz bekommen.
  1178. Pechvögel sind Menschen, die dritte werden, wenn sie zu zweit an den Start gehen.
  1179. Peinliche Ordnung ist, wenn eine Putzfrau alles zuverlässig dorthin zurücklegt, woher sie es nicht genommen hat.
  1180. Pensionierung ist, wenn man sich keinen Tag mehr frei nehmen kann.
  1181. Pferde die arbeiten, nennt man Esel.
  1182. Pflanzen, die auch ohne Düngemittel wachsen, nennt man Unkraut.
  1183. Pflichtgefühl ist, wenn man sich am Sonntag ausruht statt am Montag.
  1184. Philosophie ist, wenn sich der gesunde Menschenverstand in Gala wirft.
  1185. Platonische Liebe ist die Zeit zwischen der Vorstellung und dem ersten Kuß.
  1186. Politologie ist, wenn ein Mensch herausfinden möchte, wie eine Mozartsonate entsteht, und zerlegt dazu das Klavier.
  1187. Polizisten sind Menschen, die Menschen vor Menschenschützen.
  1188. Preis nach Absprache ist, wenn man erst im Gespräch erfährt, daß man sich etwas nicht leisten kann.
  1189. Pressekonferenz ist, wenn Politiker Gelegenheit haben, Problemen offen und ungeschminkt aus dem Wege zu gehen.
  1190. Problematik ist, wenn ein Problem in die falschen Hände kommt.
  1191. Progressiv ist, wenn ein Mensch mit beiden Beinen felsenfest in der Luft steht.
  1192. Prügel sind das ideale Geschenk für Leute, die schon alles haben.
  1193. Psychoanalyse. Man versteht sich hinterher nicht besser. Aber man weiß warum.
  1194. Psychotherapie ist, wenn Leute auf das Sofa gelegt werden, damit sie gehen lernen.
  1195. Pubertät ist, wenn ein Junge bemerkt, daß ein Mädchen bemerkt, daß er es bemerkt.
  1196. Pünktlichkeit ist recht und schön. Aber alles zu seiner Zeit.
  1197. Qualität geht meistens auf Kosten der Kosten.
  1198. Rache ist ausgleichende Ungerechtigkeit.
  1199. Rache ist süß Besser gesagt: jede Süßigkeit rächt sich.
  1200. Radio hat den Vorteil, daß man nebenher fernsehen kann.
  1201. Raritäten, die in Massen auftreten, sind besonders selten.
  1202. Rassismus ist, wenn ein Goldfisch Siamkatzen nicht ausstehen kann.
  1203. Rationalisierung ist, wenn ein Computer nur eine Zehntelsekunde braucht - für einen Fehler, mit dessen Produktion ein Mensch zehn Monate beschäftigt wäre.
  1204. Rationalisierung ist, wenn nur mehr solche Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, die keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthalten.
  1205. Ratschlag für Lohnsteuergeschädigte: Oft genügt eine kleine Gehaltserhöhung - und schon kann man sich die letzte Steuererhöhung wieder leisten.
  1206. Realität ist zu wahr um schön zu sein.
  1207. Rechtsanpassung ist, wenn ein Verkehrsunfall als natürliche Todesursache gilt.
  1208. Recycling ist, wenn ein Frau aus einem alten Badeanzug ein Paar Socken strickt, und dann aus einem Socken einen Badeanzug.
  1209. Redebegabung ist, wenn ein Mann die Fähigkeit besitzt, ein Minimum an Gedanken in ein Maximum an Worten zu kleiden.
  1210. Reform ist, wenn die Regierung die Zustände ändert, in die man ohne ihr Zutun gar nicht geraten wäre.
  1211. Reiche Leute sind arme Leute mit Geld.
  1212. Reicher Erfahrungsschatz ist, wenn man auf genug Dummheiten zurückblicken kann.
  1213. Reich und reich gesellt sich gern.
  1214. Reisen ist für viele Menschen nur Ersatz fürs Dasein.
  1215. Relation. Die Hügel sind die Berge der Zwerge.
  1216. Religion ist für manche nur Vereinsmeierei auf höchster Ebene.
  1217. Rente gut - alles gut.
  1218. Revolution ist, wenn die Geschichte ihr Hemd wechselt - und die ganze Unterwäsche kommt zutage.
  1219. Rhabarber schmeckt noch besser, wenn man statt Rhabarber Erdbeeren nimmt.
  1220. Richtige Weltverbesserer erkennt man daran, daß sie alles bestreiten - außer den eigenen Lebensunterhalt.
  1221. Rohstoffmangel ist, wenn die Verpackungsmaterialien so knapp werden, daß die Menschen frische Lebensmittel essen müssen.
  1222. Routine ist gut. Aber sie sollte nicht in Gewohnheit ausarten.
  1223. Rücksicht ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.
  1224. Sachzwang ist, wenn Leute, die den Kopf in den Sand stecken, von anderen in den Hintern getreten werden.
  1225. Sadisten sind gut zu Masochisten. Davon leben manche Ehen.
  1226. Sage mir mit wem du gehst - und ich sage dir wer du sein willst.
  1227. Sage mir warum - und ich sage dir weshalb.
  1228. Satire ist Humor der ernst genommen werden will.
  1229. Schauspielkunst ist, wenn eine Frau sich so verstellt, wie sie wirklich ist.
  1230. Scheidung heißt: Ring frei zur nächsten Runde.
  1231. Schenken Sie praktisch. Schenken Sie Geschenkpapier.
  1232. Schizophrenie. Man will in sich gehen - und da ist schon einer.
  1233. Schlamperei ist, wenn man stündlich neue Entdeckungen machen kann.
  1234. Schlankheitskur ist jene Periode, die größeren Gewichtszunahmen vorausgeht.
  1235. Schlechtes Gewissen ist, wenn das Gewissen redlich seine Pflicht erfüllt.
  1236. Schlechtes Timing ist, wenn einem die Pünktlichkeit die beste Zeit stiehlt.
  1237. Schluss mit dem Feminismus. Unsere Frauen müssen wieder wohnlicher werden.
  1238. Schmeichelei ist, wenn ein Mensch einer solchen für wert befunden wird.
  1239. Schmuggeln ist nur da möglich, wo es verboten ist.
  1240. Schnelle Reaktion wenn man einen Walzer sofort rascher tanzt, sowie er sich als Rumba herausstellt.
  1241. Schon mancher hielt sich seines bescheidenen Körpers wegen für geistreich.
  1242. Schüchternheit ist gewaltloser Widerstand, der sehr einnehmend sein kann.
  1243. Schürzenjäger lesen den Frauen ihre eigenen Wünsche von den Augen ab.
  1244. Schweigen allein sagt noch gar nichts.
  1245. Schweigen ist eine wunderbar Sprache, die aber nur wenige Leute beherrschen.
  1246. Schwund ist, wenn zu einer Heirat zwei Menschen benötigt werden, für eine Scheidung aber nur einer.
  1247. Seid vorsichtig mit Mehrheitsbeschlüssen! Es gibt mehr Tiere als Menschen.
  1248. Sein oder Nichtsein. Eine echte Alternative.
  1249. Seit Einführung des Kindergeldes können sich nur noch reiche Leute keine Kinder leisten.
  1250. Seitensprünge sind Stippvisiten in erogene Zonen.
  1251. Seit es die Pille gibt, wird in den Ehebetten viel leeres Stroh gedroschen.
  1252. Selbstbeherrschung ist, wenn man in einer Diskussion sein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht in Anspruch nimmt.
  1253. Selbstbesinnung ist, wenn ein Mensch die Sünden bereut, die er begangen hat - und gleich auch jene, die er unterlassen hatte.
  1254. Selbstvertrauen ist, wenn man sein Kreuzworträtsel mit Tinte löst.
  1255. Sellerie ist Ginseng made in Germany.
  1256. Serben bringen Glück, sagte die Serbin.
  1257. Seriöse Architekten unterscheiden präzise zwischen öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Häusern.
  1258. Sex ist die Regel, nach der eins plus eins drei ist.
  1259. Sexualberater wissen alles über Liebestricks, aber nichts von der Liebe.
  1260. Sexy Look ist, wenn der Pullover einer Frau so eng ist, daß ein Mann nicht mehr atmen kann.
  1261. Sieben Ärzte diagnostizierten sieben verschiedene Krankheiten. So variabel kann die Medizin sein.
  1262. Sie haben eine hübsche Stimme, sagte der Kandidat zur Wählerin.
  1263. Signatur ist, was auch modernste Kunstwerke verständlich macht.
  1264. Sind Sie inkonsequent? fragt der eine. Ja und nein, erwidert der andere.
  1265. Skepsis ist, wenn man alles für möglich hält.
  1266. Slang ist, wenn die Sprache fremdgeht.
  1267. So arm ist kein Land, daß es keine eigenen Gesetze hätte.
  1268. So einfach war das Leben vor hundert Jahren: Man heiratete, zog dreizehn Kinder groß und verschwand wieder.
  1269. Sokrates war ein Denker. Aber an alles andere mußte seine Frau denken.
  1270. Solidarität ist, wenn alle einer Meinung sind, aber keine Meinung haben.
  1271. Soll die Ehe glücklich sein, dann bleibe lieber gleich allein.
  1272. So mancher glaubt, ein gutes Herz zu haben - und hat nur schwache Nerven.
  1273. Sommer ist, wenn die normalen Routen gesperrt sind und die Umleitungen geöffnet.
  1274. Sonderbar ist, daß immer mehr Frauen arbeiten gehen müssen, seit Computer immer mehr Männer ersetzen.
  1275. So oder so ist das Leben. In den meisten Fällen aber ist es ganz anders.
  1276. So, wie man in den Tag hineinlebt, so bleibt er im Gedächtnis.
  1277. Soziale Härte ist, wenn ein Steuerzahler von dem leben muß, was er hinterzieht.
  1278. Soziale Symmetrie ist, wenn alle Greißler Kapitalisten sind, und alle Generaldirektoren Genossen.
  1279. Sozialismus ist, wenn die Armen mehr haben als die Reichen.
  1280. Soziologen-Report: Am Wochenende sind heutzutage schon so viele Autos unterwegs, daß sich der Kampf ums Dasein in einen Kampf ums Dortsein verwandelt.
  1281. Sparsamkeit ist, wenn man Geld ausgibt, ohne daß es Spaß macht.
  1282. Späte Reue ist, wenn ein Vater aus seinem Sohn einen so tüchtigen Menschen machen möchte, wie er selber gerne geworden wäre.
  1283. Spendenlisten sind Verzeichnisse von Menschen, die auf legale Weise erpreßt wurden.
  1284. Spezialisierung ist, wenn man den Arzt wechseln muß, weil man zum Schnupfen auch Husten bekommen hat.
  1285. Spieler sind Menschen, die dem Glück eine Chance geben.
  1286. Sportlicher Wettstreit ist, wenn Gewinnen nicht die Hauptsache ist, aber immer noch besser als Zweiter werden.
  1287. Staatshaushalt ist, wo sich alle gern bewirten lassen, aber keiner will Geschirr spülen.
  1288. Staatsmännisch ist, wenn ein Politiker zweimal nachdenkt, bevor er nichts sagt.
  1289. Stagnation ist, wenn die Hühner nicht und nicht mehr werden, obwohl die Hennen dauernd Eier legen.
  1290. Ständige Begleiter lieben oft über ihre Verhältnisse.
  1291. Ständiger Dialog ist, wenn zwei immer miteinander reden, aber sich nie verständigen können.
  1292. Statistiker haben festgestellt, daß Verheiratete länger leben, wenn sie ledig bleiben.
  1293. Statt eines klärenden Gesprächs bieten uns die Politiker gerne einen Dialog an.
  1294. Statusbewußtsein ist, wenn eine Frau mehr Geld ausgibt, als ihr Mann verdient, damit die Leute glauben, daß er mehr verdient, als sie ausgibt.
  1295. Status quo ist, wenn sich am Schlamassel nichts geändert hat.
  1296. Stau. Der Verkehr wird immer einsilbiger.
  1297. Steuerbescheid ist, wenn die Behörde den Staatsbürger informiert, daß er mehr verdient, als er sich leisten kann.
  1298. Steuerlich von Vorteil ist, wenn Kosten Unkosten sind.
  1299. Steuerprogression ist, wenn man um so mehr Geld spart, je weniger man hat.
  1300. Stewardess ist, wenn eine Frau dauernd in die Luft geht, ohne unangenehm aufzufallen.
  1301. Stoßverkehr ist, wenn die anderen Autos besonders dicht vor einem erfahren.
  1302. Strebertum ist, wenn die Marionetten eifriger sind als die Drähte.
  1303. Streß ist, wenn man am Wochenende nicht weiß, wohin man zuerst wegfahren soll.
  1304. Striptease-Girls ziehen sich in aller Öffentlichkeit in die Intimsphäre zurück.
  1305. Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik.
  1306. Striptease ist, wenn eine Frau sich auszieht, um einen Mann anzuziehen.
  1307. Strukturwandel ist, wenn eine Frau entdeckt, daß ihre Figur aus der Mode gekommen ist.
  1308. Subvention ist, (nicht zu verwechseln mit Korruption) wenn man den Geldbeutel aufmacht, damit andere den Mund zumachen.
  1309. Taille ist, worauf eine Frau erst achten muß, wenn sie keine mehr hat.
  1310. Taktik ist, wenn eine Partei um jeden Preis gewinnen möchte - und wenn es den Sieg kostet.
  1311. Takt ist die Fähigkeit, eine Frau nicht beim Wort zu nehmen.
  1312. Tanz ist Esperanto mit dem ganzen Körper.
  1313. Tapeten sind Probleme, die sich mit der Zeit von alleine lösen.
  1314. Tapferkeit ist, wenn man sich seine Angst nicht anmerken läßt.
  1315. Tätige Reue ist, wenn man in sich geht, weil man aus sich herausgegangen ist.
  1316. Teamwork, das heißt: Hand in Hand arbeiten wie Rhabarber und Zuckerrübe.
  1317. Technische Begabung ist, wenn ein Mensch ein technisches Gerät nicht nur in Betrieb setzen kann, sondern auch die Gebrauchsanweisungen versteht.
  1318. Technischer Fortschritt ist, wenn eine Raumstation schon zweimal die Erde umkreist hat, während man noch immer auf seine Straßenbahn wartet.
  1319. Temperament ist, wenn eine Frau den Antrag eines Mannes bearbeitet, bevor er ihn überhaupt gestellt hat.
  1320. Tempolimit ist, wenn sich ein Motorrad bemerkbar macht - im Rückspiegel und mit einem Polizisten darauf.
  1321. Theorie ist, was in der Praxis immer ganz anders aussieht.
  1322. Thermostat ist, was die Bürotemperatur immer in idealer Höhe hält - zu warm für die Herren und zu kalt für die Damen.
  1323. Tiefstpreisangebot ist, wenn der Tinnef im Diskont besonders billig ist.
  1324. Tierliebe ist, wenn eine Frau einfach alles tut für einen Nerz.
  1325. Trendumkehr ist, wenn Eltern wieder in Mode kommen.
  1326. Triftiger Grund ist, wenn ein Mann heiratet, weil er mit dem nicht auskommt, was er allein verdient.
  1327. Trinker sind Menschen, die sich mit Alkohol über Wasser halten.
  1328. Trotzalter ist, wenn ein Kind nichts unternimmt, bevor es nicht ganz sicher ist, daß die Eltern das nicht haben wollen.
  1329. Trotz Einzelanfertigung wird der Mensch immer mehr zum Massenartikel.
  1330. Überall, wo es etwas zu sehen gibt, ist das Auge ganz Ohr.
  1331. Über Geschmack kann man streiten oder auch nicht. Ganz nach Geschmack.
  1332. Übermorgen ist das Heute schon vorgestern.
  1333. Überprivilegiert ist, was manche Politiker vergessen läßt, daß sie gewählt sind - und nicht geweiht.
  1334. Überraschungen treten meist da auf, wo man sie am wenigsten erwartet.
  1335. Übrigens. Krimsekt kitzelt so herrlich in der Brieftasche.
  1336. Umsonst wenn einem die Rechnung noch nicht präsentiert worden ist.
  1337. Umverteilung ist, wenn man dem Hund den Schwanz abschneidet, damit er schnell zu frischem Fleisch kommt.
  1338. Umweltschutz ist, wenn der Mensch ausstirbt.
  1339. Umweltschutzproblem ist, wenn vom Aussterben bedrohte Tiere sich von Pflanzen ernähren, die unter Naturschutz stehen.
  1340. Unberufene erkennt man daran, daß sie sich auf Berufene berufen.
  1341. Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen.
  1342. Unkraut ist, wenn der Mensch noch nicht weiß, was er mit einer Pflanze anfangen soll.
  1343. Unkraut vergeht nicht, wenn es regelmäßig gegossen wird.
  1344. Unlauterer Wettbewerb ist, wenn ein Rechtsanwalt bei einem Rechtsstreit auch noch im Recht ist.
  1345. Unschädliche Heilmittel sind so selten wie gesunde Krankheiten.
  1346. Unter dem Pantoffel ist, wenn ein Mann jedes Wort versteht, das seine Frau nicht sagt.
  1347. Unter den Einfältigen sind die Klugen die Dummen.
  1348. Unter den Kleingärtnern sind die Gartenzwerge König.
  1349. Unter Hampelmännern ist die Marionette König.
  1350. Unter Kaisern gilt ein König wenig.
  1351. Unter Kopflosen ist der Engstirnige König.
  1352. Unterprivilegierte werden bevorzugt benachteiligt.
  1353. Unter Sprachlosen ist der Einsilbige König.
  1354. Untersuchungsausschuß ist, wenn ehrenwerte Leute eine Sache tatendurstig analysieren, der sie ratlos gegenüberstehen.
  1355. Unter Weisen sind die Intelligenten die Dummen.
  1356. Unter Zwillingen ist der Eineiige König.
  1357. Unüberbrückbare Gegensätze halten viele Ehen zusammen.
  1358. Vegetarier sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.
  1359. Verdächtig ist, wenn ein Mann seine Fotos im Dunkeln entwickelt.
  1360. Vergangenheit ist, was junge Mädchen noch alles vor sich haben.
  1361. Vergebliche Versuche pflegen in der Regel zu scheitern.
  1362. Vergessen ist, was die Menschen in die Lage versetzt, die Vergangenheit erfolgreich zu bewältigen.
  1363. Verhandlungsgeschick ist, wenn ein Mann seiner Frau so überzeugend zustimmt, daß sie sofort ihre Meinung ändert.
  1364. Verkanntes Genie ist, wenn ein Mann zu allem fähig ist, aber zu nichts zu gebrauchen.
  1365. Verkehrsampel ist, was es Fußgängern ermöglicht, verhältnismäßig sicher bis in die Mitte der Fahrbahn zu gelangen.
  1366. Verkehrsdisziplin ist, wenn Autofahrer bei einem Stopschild die Geschwindigkeit verringern.
  1367. Verkehrsgünstige Lage ist, wenn die Autobahn am Haus vorbei führt.
  1368. Vermutungen geschehen in der Regel wider besseres Wissen.
  1369. Vermutungen tendieren meist in verschiedene Richtungen.
  1370. Vernunftheirat ist, wenn ein Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit eine Frau ihm die andere Hälfte zubereitet.
  1371. Verschollene Weisheit: Das Wohlbefinden des Menschen hängt von vielen Dingen ab - zum Beispiel vom Zustand seines Kanapees - falls er eines besitzt.
  1372. Verstaatlichung ist, wenn die Öffentliche Hand sich auch Kopf und Fuß zulegt.
  1373. Verstimmung ist, wenn man kurz angebunden ist, weil man noch einen langen Streit vor sich hat.
  1374. Verunsicherung ist, wenn man nicht mehr für die eigene Überzeugung eintreten kann, ohne gegen seine Grundsätze zu verstoßen.
  1375. Viele Ehen scheitern daran, daß es für beide Teile die erste Ehe ist.
  1376. Viele finden den Stein der Weisen. Aber nur wenige bringen ihn ins Rollen.
  1377. Viele Frauen glauben alles, wenn man es ihnen nur zuflüstert.
  1378. Viele Frauen wären bessere Ehefrauen, wenn sie darauf verzichten würden, aus ihrem Mann einen besseren Ehemann zu machen.
  1379. Viele Gerichtsurteile könnten durch Denkprozesse vermieden werden.
  1380. Viele Menschen haben keine Meinung, was sie aber nicht daran hindert, dieselbe jedem aufzudrängen.
  1381. Viele Politiker haben sich hochgearbeitet. Aus niederen Instinkten sozusagen.
  1382. Viel Kopf, viel Hirn. (Echter Trugschluß)
  1383. Vielseitigkeit ist, wenn ein Mensch zu allem zu gebrauchen ist - und sei es auch nur als abschreckendes Beispiel.
  1384. Viel Unglück würde vermieden werden, könnte man Politiker schon vor der Wahl abwählen.
  1385. Volksverbundenheit ist, wenn ein Politiker lieber zum Volk spricht als zur Sache.
  1386. Vollbeschäftigung ist, wenn für den Kunden niemand mehr Zeit hat.
  1387. Voller Versicherungsschutz ist, wenn sich ein Hypochonder jede Krankheit leisten kann.
  1388. Vollkommene Ehe ist, wenn man trotzdem liebt.
  1389. Vollkommene Liebesbriefe lassen sich mit geschlossenen Augen lesen.
  1390. Vom Standpunkt des Tieres aus betrachtet, ist der Mensch ein Untier.
  1391. Von allen Autofahrern sind die Fußgänger die schlimmsten Radfahrer.
  1392. Von allen guten Geistern ist der Weingeist der beliebteste.
  1393. Von allen Institutionen der Welt hat die Ehe die dürftigste Propaganda und das schlechteste Image - und macht trotzdem den größten Umsatz.
  1394. Von allen Wissenschaften ist die von der Ehe am weitesten zurück.
  1395. Von Dingen, die einem fehlen, kann man nie genug haben.
  1396. Von einer gewissen Summe an sagt man zum Geld Kapital.
  1397. Von Korpulenz spricht man, wenn das Gewicht überwiegt.
  1398. Von manchen Fälschungen soll es nicht einmal Originale geben.
  1399. Von Verwandten, die einen in Ruhe lassen, kann man nie genug haben.
  1400. Vor dem ersten Kind sind die Eltern noch gar keine.
  1401. Vor dem Gesetz sind alle Paragraphen gleich.
  1402. Vor der Wahl schlüpfen die Parteien in ihren Sonntags-Staat.
  1403. Vorläufiger Kompromiß ist, wenn man sich darauf geeinigt hat, daß es schon zu spät ist, aber noch nicht, um wieviel.
  1404. Vorsichtige Bürger betreten Ämter und Behörden nur auf dem Postwege.
  1405. Vorspiegelung falscher Tatsachen ist, wenn Österreich Insel der Seligen genannt wird.
  1406. Vorzugsgläubiger ist, wer als erster informiert wird, daß kein Geld mehr da ist.
  1407. Wahlkampf ist, wenn man für das, was man gerne haben möchte, stimmen kann, statt dafür zu arbeiten.
  1408. Wahlplattform ist, wo das Kraftfutter für das Stimmvieh aufgetischt wird.
  1409. Wahlversprechen ist, wenn es kein Versprecher war.
  1410. Wahrheit ist, was immer weniger wird, je mehr man dazutut.
  1411. Wahrheit ist, was Politiker nur ungern von sich geben, damit sich die Leute nicht allzu sehr daran gewöhnen.
  1412. Warnung an Fahrschüler. Hände weg vom Gaspedal.
  1413. Warum Emanzen so wenig Zulauf haben: Auch im 20. Jahrhundert halten die meisten Frauen sich am liebsten an die einfachsten Dinge des Lebens - Männer.
  1414. Warum Regierungen mehr ausgeben als sie einnehmen: Sie haben ein unbegrenztes Vertrauen zu ihren Steuerzahlern.
  1415. Was Autohändler wissen: Nichts nützt einen Wagen mehr ab, als wenn sich der Nachbar einen neuen kauft.
  1416. Was Chefs immer wieder schätzen: Wenn man ihnen das sagt, was sie selber denken.
  1417. Was das Fliegen anbelangt, sind die Pinguine echte Pechvögel.
  1418. Was das Fotografieren und die Frauen so teuer macht, ist das Zubehör.
  1419. Was das kleinere Übel war, erkennt man erst, wenn man das größere geheiratet hat.
  1420. Was dem einen sein Cortina, ist dem andern sein d'Ampezzo.
  1421. Was dem einen seine Keule, ist dem andern seine Beule.
  1422. Was dem einen sein Leasing, ist dem andern sein Riesling.
  1423. Was dem einen sein Möchtegern, ist dem andern sein Weißnichtwie.
  1424. Was dem Enkel sein Mofa, ist dem Opa sein Sofa.
  1425. Was den erfahrenen Politiker auszeichnet: Er betrachtet alles von mehreren Seiten - es läßt sich dann viel besser darum herum reden.
  1426. Was der Bauer nicht kennt, das vergißt er nicht.
  1427. Was erfahrene Flirter wissen: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch.
  1428. Was Glück ist, weiß man erst, wenn man geheiratet hat, aber dann ist es zu spät.
  1429. Was man nicht im Kopf hat, sollte man auch für sich behalten.
  1430. Was man nicht weiß, sollte man auch für sich behalten.
  1431. Was Menschen mit großer Vergangenheit oft übersehen: Daß sie auch ihre Zukunft schon hinter sich haben.
  1432. Was Moralisten übersehen: Die Menschheit verdankt ihre Existenz den sogenannten niedrigen Instinkten.
  1433. Was Politiker und Fernsehkommentatoren vereint: Sie haben immer Bedeutsames zu sagen - auch wenn es gar nichts Bedeutsames ist.
  1434. Was Regierungen unserer Tage übersehen: Die ersten natürlichen Hilfsquellen, die sich erschöpfen, werden die Steuerzahler sein.
  1435. Was sich fast täglich wiederholt: Der Weg zur Arbeit ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
  1436. Was so viele Menschen verbindet: Daß sich heute kaum noch jemand das Leben leisten kann, das er führt.
  1437. Was unseren Schilling so stabil macht: Daß er seit Jahrzehnten 100 Groschen wert ist, ganz gleich, wie sich der Verbraucherindex entwickelt hat.
  1438. Was unsere Umwelt betrifft, sind die Plastikhersteller auf dem Holzweg.
  1439. Was wenige Männer wissen: Kluge Frauen sagen immer die Wahrheit - aber niemals die ganze!
  1440. Weibliche Kniescheiben sind oft die Drehscheiben männlicher Gedanken.
  1441. Weihnachten aus dem Kaufhaus schmeckt wie Gesundheit aus der Apotheke.
  1442. Weihnachten ist, wenn die Herzen überlaufen und die Mülleimer.
  1443. Weihnachtsüberraschung ist, wenn am 25. Dezember Krawatte, Stecktuch und Taschentuch eines Mannes zusammenpassen.
  1444. Weil ein Grübchen hübsch ist, heiratet man nicht die ganze Wange.
  1445. Weil für den Mann jede Frau ein Rätsel ist, sucht er dessen Lösung bei der nächsten.
  1446. Weingeist ist der Triumph des Geistes über den Körper.
  1447. Weise Voraussicht ist, wenn man sich seine guten Manieren bewahrt - weil ja alles einmal wiederkommt.
  1448. Weisheit ist, wenn ein Mensch fähig ist, Öl auf die Wogen der Wahrheit zu gießen.
  1449. Wenn alle Menschen gleich wären, würde im Prinzip einer genügen.
  1450. Wenn bei einem Aufzug das Seil reißt, hilft nur noch ein Paternoster.
  1451. Wenn der Berg zum Propheten kommt, ist der Prophet über dem Berg.
  1452. Wenn der Journalist aus einer Gans einen Schwan macht, dann spricht man von einer Ente.
  1453. Wenn der Mensch sein Gewicht verdoppelt, ist er nur noch halb soviel wert.
  1454. Wenn der Mensch voll ist geht sein Blick ins Leere.
  1455. Wenn der Regen aufhört, fällt die Sonne aus allen Wolken.
  1456. Wenn Ehefrauen wüßten, was Sekretärinnen von ihrem Chef denken, hätten sie eine Sorge weniger.
  1457. Wenn eine Frau heiratet, ist das einzige, was sich an ihr wirklich ändert, ihr Name.
  1458. Wenn eine Frau sich einem Mann verweigert, ist das heutzutage weniger ein Beweis ihrer Tugend, sondern eher ein Beweis ihrer Erfahrung.
  1459. Wenn einer eine Meise hat, dann kann er was erzählen.
  1460. Wenn ein Gauner keine Bewährung mehr bekommt, hat er sich als Gauner bewährt.
  1461. Wenn ein junger Mann einem jungen Mädchen vorwirft, sie hätte kein Herz, dann hat sie meist seines.
  1462. Wenn ein Lediger heiratet, fällt er sozusagen von einem Extrem ins andere.
  1463. Wenn ein Mann heutzutage seiner Frau erzählt, daß er später nach Hause kommt, erhebt sich natürlich die Frage, ob sich die Frau auch darauf verlassen kann.
  1464. Wenn ein Mann seiner Frau sagt, daß sie doch im gleichen Boot säßen, heißt das, daß er den Kapitän spielen möchte, und sie soll rudern.
  1465. Wenn ein Mann verliebt ist, gibt er sich so, wie er sein sollte; wenn eine Frau verliebt ist, zeigt sie sich so, wie sie ist.
  1466. Wenn ein Politiker im Wahlkampf schweigt, ist das nicht immer gleich gelogen.
  1467. Wenn ein Taucher einen Oktopus übersieht, dann sitzt er ganz schön in der Tinte.
  1468. Wenn es darauf ankommt, in den Augen einer Frau zu lesen sind die meisten Männer Analphabeten.
  1469. Wenn Frauen alle die Fehler hätten, die man ihnen andichtet, wären sie die vollkommensten Geschöpfe der Welt.
  1470. Wenn Frauen erröten, heißt das, daß die Seele ein wenig Rouge auflegt.
  1471. Wenn Frauen sich schön machen, tun sie es nicht, um Männern zu gefallen, sondern um andere Frauen zu ärgern.
  1472. Wenn Ihr Sohn schlecht in Französisch ist, dann lassen Sie ihn doch später einmal Engländer werden.
  1473. Wenn im Urlaub alles perfekt wäre, könnten wir gleich zu Hause bleiben.
  1474. Wenn manche Leute doppelt so tüchtig wären, wie sie tun, wären sie immer noch nicht halb so tüchtig, wie sie glauben.
  1475. Wenn man jung ist, spielt das Alter keine Rolle.
  1476. Wenn Männer aufs Ganze gehen, meinen sie meist die untere Hälfte.
  1477. Wenn man sagt, ein Hinkender ziehe das eine Bein nach, muß man fairerweise auch zugeben, daß er das andere Bein vorzieht.
  1478. Wenn Menschen verliebt sind, ist das Herz der schwächste Teil des Kopfes.
  1479. Wenn Romeo und Julia Telefon gehabt hätten, wäre alles ganz anders gekommen.
  1480. Wenn schon Musik - warum nicht gleich Mozart?
  1481. Wenn sich ein Ehepaar scheiden läßt, ist immer nur einer schuld, Der andere.
  1482. Wenn Sie jedes Jahr ein Wort Chinesisch lernen, können Sie in etwa viertausend Jahren Konfuzius im Original lesen.
  1483. Wer am lautesten quakt, wird bei den Fröschen König und bei den Menschen Minister.
  1484. Wer der Meinung ist, daß alle gegen ihn sind, hat meist dafür gesorgt, daß das so ist.
  1485. Wer die Stirn runzelt, schaltet beim Denken auf Reserve.
  1486. Wer die Unpünktlichkeit schätzt, kann mit dem Zuspätkommen nicht früh genug anfangen.
  1487. Wer eine Versicherung abschließt, tut dies meist auf eigene Gefahr.
  1488. Wer einmal liebt, dem glaubt man nicht.
  1489. Wer früher stirbt, ist länger tot.
  1490. Wer heiratet, unterschreibt ein Abonnement, das teurer ist als Einzellieferungen.
  1491. Wer im Glashaus sitzt, hat immer frische Gurken.
  1492. Wer im Glashaus sitzt, hat immer frische Scherben.
  1493. Wer in einer Diskussion den rettenden Strohhalm nicht findet, dem paßt jedes Haar in der Suppe.
  1494. Wer kein Taschentuch besitzt, der putzt seine Nase auf eigene Faust.
  1495. Wer Knoblauch sät, wird Naserümpfen ernten.
  1496. Wer lange Finger hat, kann leicht auf großem Fuße leben.
  1497. Wer nicht auf die Bremse tritt, wenn er einen Funkstreifen- wagen vor sich sieht, ist kein Autofahrer.
  1498. Wer nicht Wort halten kann, sollte auch keine Reden halten.
  1499. Wer nie betrunken am Steuer saß, hat von Tuten und Blasen keine Ahnung.
  1500. Wer schwimmen kann, hat mehr vom Meer.
  1501. Wer sein Pferd am Schwanz aufzäumt, kann gleich die Katze im Sack kaufen.
  1502. Wer sich in die Bar begibt, kommt darin um.
  1503. Wer weiß, wovon er redet, kann es sich leisten, sich verständlich auszudrücken.
  1504. Weshalb Männer Frauen ernster nehmen sollten: Vielleicht versteht manche Frau nicht so viel von Politik wie ihr Mann. Aber jedenfalls genug, um zu wissen, daß bei den Wahlen ihre Stimme die seine aufhebt.
  1505. Willensstärke ist, wenn jemand, der sich das Rauchen abgewöhnt hat, davon niemandem ein Wort erzählt.
  1506. Winter ist, wenn es für die Arbeiten zu kalt ist, für die es im Sommer zu heiß war.
  1507. Wirklicher Reichtum ist, wenn man es sich leisten kann, so zu leben, wie man lebt.
  1508. Wir sitzen alle in einem Boot, sagen die Politiker, wenn sie ans Ruder kommen wollen.
  1509. Wirtschaftlicher Aufschwung geht meist Hand in Hand mit der Rezession unserer Gefühle.
  1510. Wirtschaftliche Unabhängigkeit hängt nicht davon ab, auf wieviel man sich stützen kann, sondern auf wieviel man verzichten kann.
  1511. Wirtschaftskrise ist, wenn die interessanten Stellen alle bei den Stellengesuchen stehen, statt bei den Angeboten.
  1512. Wirtschaftsrezession ist, wenn die Mißwirtschaft Hochkonjunktur hat.
  1513. Wirtschaftswachstum ist, wenn ein Korb mit Lebensmitteln zwei Körbe mit Verpackung füllt.
  1514. Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger.
  1515. Wo das Wasser knapp ist, wird die Suppe mit der Gabel gegessen.
  1516. Wo die Mehrheit das Recht hat, hat die Gerechtigkeit das Nachsehen.
  1517. Wo die Mode nur noch röchelt, halten dies die Verbraucher für den letzten Schrei.
  1518. Wo die Technik Fuß faßt, suchen die Bäume das Weite.
  1519. Wo ein Krupp ist, ist auch ein Croupier.
  1520. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und wo ein Weg ist, ist auch eine Umleitung.
  1521. Wo es keine WC's gibt, ist die Zivilisation im Eimer.
  1522. Wohlerzogen ist, wenn ein Mann ein unanständiges Lied pfeift, statt es zu singen.
  1523. Wohlstand. Erster Klasse fahren in der falschen Richtung.
  1524. Wohlstandsgesellschaft ist, wenn der Eisschrank voll ist - und der Himmel leer.
  1525. Wohlstandsgesellschaft ist, wenn jedem sein Platz an der Sonne sicher ist - bis sie untergeht.
  1526. Wohlstand wenn die Menschen mehr Uhren haben als Zeit.
  1527. Woran man den Vollblutpolitiker erkennt: Er verfügt über ein hervorragend schlechtes Gedächtnis für jeden einzelnen seiner Fehler.
  1528. Wörter mit Hintergedanken nennt man Pointen.
  1529. Wörtlich genommen ist, wenn ein Arzt einen Krankenschein zwecks Kranken-Scheinbehandlung entgegennimmt.
  1530. Wovon mancher Mann träumt: Von einer Frau, die ihm sagt, was er tun soll, und einer Sekretärin, die das dann tut.
  1531. Wußten Sie schon, daß es noch keinem Menschen gelungen ist, fehlerfrei zu stottern?
  1532. Wußten Sie schon, daß Knoblauchzehen gesünder sind als Wurstfinger?
  1533. Wußten Sie, was eine moderne Einwegsparkasse ist? Das Finanzamt!
  1534. Zechpreller sind Menschen, die die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben.
  1535. Zehn von hundert Menschen haben keine Ahnung vom Prozentrechnen. Das sind über 17%.
  1536. Zeitgeschehen ist, was die Zeitungen daraus machen.
  1537. Zeitgeschichte ist, was die Menschen in den letzten fünfzig Jahren alles falsch gemacht haben.
  1538. Zeitungsdruckereien sind Institutionen, die das Einfältige vervielfältigen.
  1539. Zeitungskommentar ist, was sich ein Journalist denkt, daß sich die Leute denken sollen.
  1540. Zensur ist, wenn nur die Bücher erlaubt sind, die ohnedies keiner liest.
  1541. Zögern ist, wenn man mit dem Gestern Schritt halten möchte.
  1542. Zukunft ist, was die Leute, die nicht daran denken, auch nicht haben.
  1543. Zukunft ist, was manch erfolgversprechendes junges Talent schon lange hinter sich hat.
  1544. Zukunftsorientiert ist, wenn die Probleme von gestern mit dem Geld von morgen gelöst werden.
  1545. Zum Primus nehmen sie heute auch nicht mehr den ersten besten.
  1546. Zungenfertigkeit ist, wenn eine Frau in freier Rede auf 120 Worte pro Minute kommt und bei Widerrede auf 180.
  1547. Zur Not kann man den Champagner auch im Stehen trinken.
  1548. "Zurück zur Natur!" sagte die Schnecke und ging wieder zu Fuß.
  1549. Zu spät ist, wenn man vor dem Fernsehschirm erkennt, daß man früher hätte schlafen gehen sollen.
  1550. Zu viele Feste verderben die Gäste.
  1551. Zuviel Eisbein schadet dem Steißbein.
  1552. Zwei Köpfe sind immer besser als einer - ausgenommen in der Ehe.
  1553. Zwei linke Beine sind die Grundausstattung des Stolperers.
  1554. Zwei Menschen sind nur dann einer Meinung, wenn der eine davon keine Meinung hat.
  1555. Zwischenbemerkungen sind das Äußerste, was ein Mann machen kann, wenn Frauen sich unterhalten.
  1556. Zwischen Recht und Unrecht unterscheiden Frauen instinktiv: Unrecht hat immer der Mann.