Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Es lief alles gut, Hohes Gericht, bis man eines Tages feststellte, daß der Staat die gleichen Banknoten drucken läßt wie ich.
    Aussage
  2. Es stimmt, Herr Richter, ich entwendete Autos, aber nur in Friedhofsnähe, da ich vermutete, daß die Besitzer gestorben sind.
    Aussage
  3. Es war ein Versehen, daß ich meine Frau vom 3. Stock auf die Straße geworfen habe, denn bis vergangene Woche wohnten wir in einer Parterre-Wohnung.
    Aussage
  4. Extradecken im obersten Schrankfach. Wenn Sie trotzdem noch frieren, rufen Sie Elfriede.
    Schild
  5. Fahrgäste, die Hunde gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen.
    Beförderungsbedingungen
  6. Fahrscheinautomat wegen Personalmangel außer Betrieb.
    Schild
  7. Falschgeldherstellung kommt bei uns wegen hoher Unkosten nicht in Frage.
    Aussage
  8. Fassen Sie sich kurz, Herr Angeklagter, und sagen Sie nur die reine Wahrheit; alles andere ist Sache des Verteidigers!
    Appell
  9. Ferdinand T. ist von schwermütiger Natur und die Freude am Leben zeigt sich bei ihm erst nach dem 10. Bier.
    Leumund
  10. Finanzkräftiger Teilhaber an zu teuer gewordener Geliebten gesucht. Dienstag, Donnerstag und Freitagnachmittag noch frei.
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  11. Florian T. beleidigte den Senatsvorsitzenden dadurch, daß er sagte, daß auch Menschen mit niedriger Intelligenz erkennen müßten, daß sich die Anklage auf Behauptungen eines unterdurchschnittlichen Schurken stützt.
    Presseartikel
  12. Friseurlehrling (inkl. Beleuchtung) wegen Umbau günstig abzugeben.
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  13. Fritz hat sich nun in diesem Jahr das dritte Bein gebrochen. Komme bald. Agnes.
    Telegramm
  14. Früher ließen sich die Hausfrauen oft selbst das Fett aus.
    Aufsatz
  15. Früher waren die Eltern meistens verheiratet, da war der Schulstreß nicht so schlimm; auch für sie nicht.
    Aufsatz
  16. Für die mir bei der Brandstiftung meiner Scheune geleistete Hilfe spreche ich herzlichen Dank aus.
    Danksagung
  17. Für die Scheidung habe ich wirklich ernsthafte Gründe, Herr Richter. Sie geht hinter mir ins Wirtshaus, und so habe ich kein Privatleben.
    Aussage
  18. Gastwirt ist ein schwerer Beruf. Man steht mit einem Bein hinter der Theke, mit dem anderen aber wegen der Polizeistunde im Gefängnis. Ein Bein braucht man für das Finanzamt.
    Fachartikel
  19. Gebrauchter Grabstein zu verkaufen. Hervorragend geeignet für jemanden namens Hans-Jakob.
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  20. Gegen das Urteil habe ich eine Menge einzuwenden, hauptsächlich, daß es mich fuchst.
    Beschwerde
  21. Gesucht: Arbeiter für Gott. Viele Überstunden.
    Schild
  22. Gesucht: Bernhardinerhund mit Eignung für Werbefilm. Gage 5000,- DM. Bewerbung anderer Rassen zwecklos.
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  23. Gesucht wird älteres Mädchen, das Kinder pflegen und plätten kann.
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  24. Gesundheitlich bin ich durch die Zahl von acht Kindern geschädigt.
    Beschwerde
  25. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Seminar mit praktischem Teil.
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  26. Greifen Sie sich doch einmal aufrichtig an den Kopf und Sie werden gleich sehen, wo Sie der Schuh drückt.
    Ratschlag
  27. Grüner sprechender Papagei zu verkaufen. Besitzer teilt politische Ansichten des Vogels nicht mehr.
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  28. Guntram P. hat keinen guten Ruf, da er oft morgens mit einem Lied auf den Lippen und einem Polizisten auf den Fersen nach Hause kommt.
    Leumund
  29. Haben Sie vielen Dank für die mir geleistete Hilfe bei der Brandstiftung meines Hauses.
    Versicherungsmeldung
  30. Hätte der Fahrer die Umleitungsschilder beachtet, wäre der Unfall mit Sicherheit nicht an dieser Stelle passiert.
    Polizeibericht