Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Der Seitensprung ist die sportliche Variante des Fehltritts.
  2. Der Spott ist die Mehrwertsteuer der Schadenfreude.
  3. Der Sprachlose und der Schweigende. Beide sagen nichts. Aber der Schweigende sagt es eleganter.
  4. Der Staat ist eine staatlich geschützte Einmischung in das Privatleben seiner Bürger.
  5. Der Strich ist in erster Linie eine Gerade.
  6. Der Tag. Morgens noch aktuell und abends fast schon vergessen.
  7. Der Tanz ist ein Spähtruppunternehmen, um Angriffsmöglichkeiten zu erkunden.
  8. Der teuerste Wald ist der sogenannte Anwalt.
  9. Der Triumph der Emanzipation ist, wenn der Mann endlich aufgibt, im Haushalt mitzuhelfen, und alles allein macht.
  10. Der Trugschluß: Alle großen Tiere halten sich für Menschen.
  11. Der Uhu ist eine Art Otto unter den Vögeln.
  12. Der vollkommene Ehemann versteht jedes Wort, das seine Frau nicht gesagt hat.
  13. Der wahre Gentleman dreht sich nach einer Dame nicht um, außer er kann nicht anders.
  14. Der Winter dauert deshalb so lange, weil er schon voriges Jahr begonnen hat und erst heuer aufhört.
  15. Der Wirrkopf ist ein sogenannter Querfeldeindenker.
  16. Der Zahn der Zeit arbeitet in die Taschen der Dentisten.
  17. Der Zweifel ist der Onkel der Wahrheit.
  18. Dicke Frauen sind im Dutzend molliger.
  19. Die Amerikaner sind feine Leute. Schade nur, daß man sie so schlecht versteht.
  20. Die Antibabypille ist das Lieblingskind der Familienplaner.
  21. Die Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern beruht auf einer großen Überschätzung des kleinen Unterschieds.
  22. Die Axt im Haus erspart den Scheidungsrichter.
  23. Die Bescheidenen im Lande sind auch mit dem zufrieden was sie nicht haben.
  24. Die besonders moderne Frau wechselt zwar ihre Ehemänner, aber niemals ihre Freunde.
  25. Die dümmsten Bauern haben die größten Pantoffeln.
  26. Die Ehe ist der Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen wäre.
  27. Die Ehe ist die aufwendigste Methode der Welt, die eigenen Fehler festzustellen.
  28. Die Ehe ist eine Institution zur Erzeugung gemeinsamer Gewohnheiten.
  29. Die Ehe ist eine Institution zur leichteren Bewältigung von Problemen, die es nicht gäbe, wenn man nicht geheiratet hätte.
  30. Die Ehe ist eine Lotterie, bei der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.