Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Erst der Inhalt gibt einem Glas den letzten Schliff.
  2. Erst die Freizeit, dann das Vergnügen.
  3. Erste Liebe ist, wenn ein Junge einem Mädchen verspricht, es zu seiner ersten Frau zu machen.
  4. Erste Liebe wenn ihr als Verlobungsgeschenk eine Murmel genügt, und ihm ein Regenwurm.
  5. Erstens kommt es zweitens. Und drittens als man denkt.
  6. Erstes Kindesalter ist, wenn ein Säugling beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen: Schlüssel, Zeitungen, Radiergummi.
  7. Es geht aufwärts mit der Menschheit. Die Drittklassigen bevorzugen schon das Zweitbeste.
  8. Es gibt dreierlei Männer: maskuline, feminine und intelligente.
  9. Es gibt dreierlei Menschen. Überdurchschnittliche, durchschnittliche und überdurchschnittlich durchschnittliche.
  10. Es gibt dreierlei Schuhe. Zu kleine, zu große und zu teure.
  11. Es gibt eigentlich nur drei Himmelsrichtungen. Nämlich Ost und West.
  12. Es gibt Gäste, die immer etwas Alkoholisches verlangen. Als ob es ein Cognac nicht auch täte.
  13. Es gibt immer mehr Autofahrer und' immer weniger Menschen.
  14. Es gibt immer mehr Straßen und immer weniger Ziele.
  15. Es gibt kaum einen Sonderling, der sich nicht für einen Individualisten hielte.
  16. Es gibt Menschen, die leisten sich jeden Luxus; nur nicht den einer eigenen Meinung.
  17. Es gibt Zeitungen, bei denen einen Tag später nicht einmal mehr das Datum stimmt.
  18. Es gibt zweierlei Mädchen: die einen, die Pullover stricken können, und die anderen, die sie ausfüllen.
  19. Es gibt zweierlei Unternehmer. Einkommensteuerpflichtige und Einkommensteuerflüchtige.
  20. Es hat sich schon manches hübsche Abendkleid als textile Mogelpackung erwiesen.
  21. Es ist Brauch von alters her: Wo's Klöster gibt, gibt's auch Likör.
  22. Es ist ein Brauch von alters her: Die Dicken sind besonders schwer.
  23. Es ist erst zwölf Uhr mittags, sagte die Eintagsfliege. Und wir haben noch das halbe Leben vor uns.
  24. Es ist leichter aus einer Fliege einen Elefanten zu machen als aus einem Elefanten ein Känguruh.
  25. Es ist leichter den Mund zu halten als die Schnauze.
  26. Es ist nicht alles Schwein, was grunzt.
  27. Es ist nichts Seltsames an der Tatsache, daß seltsame Menschen seltsam sind. Seltsam wäre, wenn seltsame Menschen nicht seltsam wären.
  28. Es ist schon ein großer Unterschied, ob ein Mensch schweigt oder ob er nur den Mund hält.
  29. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder ob man nur etwas geworden ist.
  30. Es ist unwahr, daß das Finanzamt dem Staatsbürger wegnimmt, was er verdient! Wahr ist vielmehr, daß jedermann, von dem, was er verdient, sogar einen Teil behalten darf.