Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Inflation ist, wenn man am Tag drei Mahlzeiten zu sich nimmt und sechs bezahlt.
    Gerhard Steffen
  2. Inflation ist Wohlstand mit hohem Blutdruck.
    Karl Farkas
  3. In Israel werden mehr Sprachen gesprochen, als der menschlichen Rasse bisher bekannt waren.
    Ephraim Kishon
  4. In Italien behandelt der Mann seine Frau leider so wie seinen Wagen - in Deutschland leider nicht so wie seinen Wagen.
    Renzo Urbini
  5. In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.
    Marie von Ebner-Eschenbach
  6. In manchen jungen Ehen haben Mann und Frau dasselbe Verlangen: beide sehnen sich nach der Küche der Mutter.
    Ralph Boller
  7. In mancher amerikanischen Bildersammlung ist der Eigentümer das einzige Original.
    Claude Villiers
  8. In modernen Wohnungen muß noch manches verbessert werden. So kann man zwar hören, was der Nachbar im Fernsehen eingeschaltet hat, aber sehen kann man es noch immer nicht.
    Karl Farkas
  9. Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
    H. G. Wells
  10. In unserer prosaischen Zeit glaubt ja niemand mehr daran, daß man Blei in Gold verwandeln kann - bis er eine Rechnung vom Spengler erhält.
    Peter Orthofer
  11. In unserer Zeit halten sich manche Menschen einfach dadurch fit, daß sie jeden Tag Amok laufen.
    Hildegard Knef
  12. In unserer Zeit kann man sich ruhig auf den ersten Eindruck verlassen - außer man begegnet einem Menschen ein zweites Mal.
    Coco Chanel
  13. In unserer Zeit leben viele Diplomaten davon, daß sie verschlüsselt nach Hause kabeln - was vor drei Tagen in der Zeitung stand.
    Roger Peyrefitte
  14. In Zeiten wie diesen ist den Menschen kein Opfer zu groß - wenn es nur von anderen gebracht wird.
    Billy Graham
  15. In Zeiten wie diesen ist die öffentliche Hand besonders emsig - als Hansdampf in allen Taschen.
    Karl Schwarzer
  16. In Zeiten wie diesen weiß der eifrige Funktionär immer die richtige Lösung - zum falschen Problem.
    Karl Schwarzer
  17. In Zeiten wie diesen werden immer mehr Konsumenten durch eigenen Schaden klug - und immer mehr Produzenten durch fremden reich.
    Robert Lembke
  18. Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.
    Samuel Smiles
  19. Ist es nicht sonderbar? Da sagen Millionen junger Frauen: »Wir lassen uns nichts mehr diktieren!«, und dann gehen sie hin - und werden Stenotypistinnen.
    G. K. Chesterton
  20. Italienisch ist eine Sprache mit Gebärden, deren Verständnis durch Worte erschwert wird.
    Anthony Quinn
  21. Jahrelang haben die Politiker den mündigen Bürger gefordert. Jetzt ist er da und damit haben sie natürlich den Salat.
    Wolfgang Roth
  22. Januar, Februar, März, du bist mein liebes Herz. Mai, Juni, Juli, August, mir ist nichts mehr bewußt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  23. Je älter der Mensch wird, desto mehr lebt er von dem, was er nicht ißt.
    Willy Birgel
  24. Je berühmter man wird, desto mehr Schulfreunde trifft man.
    Franklin D. Roosevelt
  25. Jede Frau ist bereit, auch auf Notwendiges zu verzichten, wenn man ihr etwas Überflüssiges verspricht.
    Vittorio de Sica
  26. Jede Frau ist von Natur aus treu. Das Problem ist es, den Mann zu finden, dem man treu sein kann.
    Marlene Dietrich
  27. Jede Frau kann ein Geheimnis bewahren. Sie darf nur nicht wissen, daß es eines ist.
    Karl Farkas
  28. Jeder Mann braucht eine Frau- Man kann ja nicht für alles die Regierung verantwortlich machen.
    Ekkehard Fritsch
  29. Jeder Mann hat im Leben zwei Perioden, in denen er eine Frau nicht versteht: vor der Ehe und in der Ehe.
    Mark Twain
  30. Jedermann kann aus dem Leben soviel herausholen, wie er hineinsteckt - natürlich abzüglich der Steuern.
    Ephraim Kishon