Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Geschichte ist nichts anderes als die Unfallchronik der Menschheit.
    Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord
  2. Gesegnet seien alle, die nichts zu sagen haben, und das auch für sich behalten.
    James Russel Lowell
  3. Gipfeltreffen gelten heutzutage schon als erfolgreich, wenn Einigung erzielt wurde, daß man sich wieder treffen wird.
    Henry Ginsberg
  4. Gläubige glauben an die Auferstehung - Atheisten an das Comeback.
    Stanislaw Jerzy Lec
  5. Glück hat auf die Dauer doch zumeist nur der Tüchtige.
    Helmuth von Moltke
  6. Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu besitzen.
    Carmen Sylva
  7. Glück ist dem Menschen gefährlicher als Unglück. Dieses hält ihn wachsam, jenes macht ihn gleichgültig.
    Charles de Montesquieu
  8. Glück ist der Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen wollte.
    G. B. Shaw
  9. Glück ist Talent für das Schicksal.
    Novalis
  10. Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
    Seneca
  11. Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
    Plato
  12. Golf ist nur eine teure Variante des Murmelspiels.
    G. K. Chesterton
  13. Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
    Mark Twain
  14. Gott hat die Frau erschaffen, um den Mann kleinzukriegen.
    Voltaire
  15. Gott Kopf geschaffen, daß sie ihm befehle, noch aus seinen Füßen, daß sie seine Sklavin sei, sondern aus seiner Seite, daß sie seinem Herzen nahe sei.
    Talmud
  16. Gott schuf den Menschen zwar nach seinem Ebenbild - aber er hat es ihm auch heimgezahlt.
    Hans Bürger-Prinz
  17. Große Krisen erkennt man an den Dienstwagen. Wenn sie in Rudeln parken und die Chauffeure schlafen, tut sich was.
    Ugo Tognazzi
  18. Große Lichter leuchten zwar weithin, die kleinen aber wärmen.
    Karl Heinrich Waggerl
  19. Große Männer schaffen ihre Zeiten nicht, aber sie werden auch nicht von ihnen geschaffen.
    Leopold von Ranke
  20. Große Probleme soll man in Angriff nehmen, solange sie noch klein sind.
    Karl Schwarzer
  21. Großes Glück ist die Feuerprobe des Menschen, großes Unglück nur die Wasserprobe.
    Jean Paul
  22. Gute Aussichten sind wertlos. Es kommt immer darauf an, wer sie hat.
    Karl Kraus
  23. Gute Hausfrauen überziehen ihre Betten, schlechte ihr Konto.
    Werner Mitsch
  24. Gute Manieren sind ein sehr dünner Firnis, der sich in Alkohol leicht auflösen lässt.
    Aldous Huxley
  25. Gute Rechtsanwälte sind die Folge von schlechten Menschen.
    Charles Dickens
  26. Gut gemeint ist das Gegenteil von Kunst.
    Gottfried Benn
  27. Handschuhe sind Geräte, mit denen Einbrecher und Chirurgen ihre Spuren verwischen.
    Jacques Tati
  28. Häßliche Frauen gibt es nicht. Nur nachlässige.
    Helena Rubinstein
  29. Heimweh ist die Erkenntnis, daß es gar nicht so schlimm war, wie man damals dachte.
    Carl Sommer
  30. Heirat ist ein Entschluß, der Rechte halbiert und Pflichten verdoppelt.
    Arthur Schopenhauer