Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Wer immer die Wahrheit spricht, muß damit rechnen, daß er früher oder später dabei ertappt wird.
    Oscar Wilde
  2. Wer immer pünktlich ist, ist oft allein.
    Georg Thomalla
  3. Wer in einem Tag reich werden will, der wird in einem Jahr gehängt werden.
    Leonardo da Vinci
  4. Wer nicht hören will, muß fernsehen.
    Brigitte Xander
  5. Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
    Berthold Auerbach
  6. Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
    Karl Heinrich Waggerl
  7. Wer seine Gesundheit durch allzu strenge Lebensweise zu erhalten sucht, begibt sich damit in eine fortlaufende und langweilige Krankheit.
    François La Rochefoucauld
  8. Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
    Marie von Ebner-Eschenbach
  9. Wer sich nicht mit der Löwenhaut bekleiden kann, der nehme den Fuchspelz.
    Baltasar Gracián
  10. Wer von der Hoffnung lebt, wird wenigstens nicht dick.
    Tilla Durieux
  11. Wer zu lange auf sein Recht pocht, bekommt wunde Finger.
    Volker Schlöndorff
  12. Wie leicht wird die Liebe lästig, manchmal schon, wenn sie beginnt, und immer, wenn sie endet.
    Karl Heinrich Waggerl
  13. Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und, was zu ihren Füßen liegt, nicht achten.
    Catharina Elisabeth von Goethe
  14. Wir alle wissen, was wir unserem Vaterland schulden. Das Finanzamt teilt es uns mit.
    Robert Lembke
  15. Wirklich Billiges kann sich nur der Reiche leisten.
    Curt Goetz
  16. Wirklich gute Freunde machen sich erst aus dem Staub, wenn man sie wirklich braucht.
    Nach Talleyrand
  17. Wir sind erbittert über Leute, die uns überlisten wollen, weil sie sich für klüger halten als uns.
    François René de Chateaubriand
  18. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu erfüllen.
    Immanuel Kant
  19. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von Leidenschaften regieren lassen.
    Gottfried Wilhelm Leibniz
  20. Wir tragen den Frieden wie ein Gewand, an dem wir vorn flicken, während es hinten reißt.
    Wilhelm Raabe
  21. Wirtschaftsgeld ist etwas, womit eine Frau nur auszukommen versucht, um ihrem Mann zu beweisen, daß das unmöglich ist.
    Marianne Koch
  22. Wo alle dasselbe denken, denkt keiner mehr gründlich.
    Walter Lippmann
  23. Wo die Gegend überlaufen ist, wird der Gast überfahren.
    Werner Mitsch
  24. Wo die Liebe hinfällt, hat die Logik das Nachsehen.
    Werner Mitsch
  25. Wo es Klugheit gilt, da schaffet die Gewalt nichts.
    Herodot
  26. Wohlstand. Der Zweitwagen für die Nebenfrau.
    Werner Mitsch
  27. Wo viel Licht ist, wird auch gefensterlt.
    Werner Mitsch
  28. Wußten Sie, was eine moderne Einwegsparkasse ist? Das Finanzamt!
  29. Zeiten langen Glücks zerrinnen oft in einem Augenblick, so wie die heißen Sommertage von einem Gewittersturm verweht werden.
    Luc Clapiers de Vauvenargues
  30. Zu einem Schäferstündchen gehört erstens eine Schäferin und zweitens ein Hammel.
    Max Pallenberg