Tintenfass

Rede und Schreibe

Alter Schriftsteller
  1. Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.
    August von Kotzebue
  2. Friede gilt mehr denn alles Recht, und Friede ist nicht um des Rechtes willen, sondern Recht ist um des Friedens willen gemacht. Darum, wenn je eines weichen muß, so soll das Recht dem Frieden und nicht der Friede dem Rechte weichen.
    Martin Luther
  3. Frohsinn und Zufriedenheit sind große Verschönerer und berühmte Pfleger von jugendlichem Aussehen.
    Charles I.
  4. Früher einmal konnte ein Mann mit ein wenig Glück eine Frau bekommen, die kochen konnte wie seine Mutter. Jetzt muß er von Glück reden, wenn er nicht eine Frau bekommt, die trinken kann wie sein Vater.
    New York Post
  5. Früher einmal standen sich die Menschen näher - denn die Schußwaffen trugen noch nicht so weit.
    Stanislaw Jerzy Lec
  6. Früher haben die Männer den Frauen beim Geschirrspülen geholfen, heute helfen die Frauen den Männern beim Abtrocknen.
    George Radford
  7. Früher versuchten Schauspielerinnen Fernseh-Stars zu werden, jetzt müssen wir aus Fernseh-Stars Schauspielerinnen machen.
    Sir Laurence Olivier
  8. Früher waren die Frauen so dumm, daß sie sich klug stellten; heute sind sie so klug, daß sie sich dumm stellen.
    Zarko Petan
  9. Für das Fernsehen ist der Zug, der entgleist, wichtiger als einer, der ankommt.
    Gaston Lacour
  10. Für den Mann ist jede Frau ein Rätsel, dessen Lösung er bei der nächsten sucht.
    Jeanne Moreau
  11. Für eine Frau zu sterben, ist oft einfacher als mit ihr zu leben.
    Robert Lembke
  12. Für einen passionierten Andenkenjäger sind die Grenzen zwischen Finden und Stehlen fließend.
    Carlo Manzoni
  13. Fußgänger sind oft Menschen, die gedacht hatten, sie hätten ohnedies genug Benzin im Tank.
    Norman Norden
  14. Gäste, die sich wie zu Hause fühlen, benehmen sich leider auch so.
    Danny Kaye
  15. Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.
    Karl Kraus
  16. Geduld bringt Rosen, Ungeduld Neurosen.
    Hans-Horst Skupy
  17. Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, gibt es kein Aufkommen.
    Theodor Fontane
  18. Gegen Ende des Lebens nun gar geht es wie gegen Ende eines Maskenballes, wenn die Larven abgenommen werden. Man sieht jetzt, wer diejenigen, mit denen man während seines Lebenslaufes in Berührung gekommen ist, eigentlich gewesen sind.
    Arthur Schopenhauer
  19. Gegen Liebe auf den ersten Blick hilft der zweite.
    "Ö3"
  20. Geistesgegenwart erfordert nicht immer Geist.
    Stanislaw Jerzy Lec
  21. Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.
    Viktor de Kowa
  22. Geld allein macht nicht glücklich. Davon kann sich jeder überzeugen- durch einen Blick in eine Damenhandtasche.
    Maximilian Schell
  23. Geld allein macht nicht unglücklich.
    Curt Goetz
  24. Geld ist jener sechste Sinn, der den Genuß der anderen fünf erst möglich macht.
    Orson Welles
  25. Geld macht nicht glücklich, aber es erlaubt einem, sich sein Elend auszusuchen.
    Kurt Strachwitz
  26. Gemeinsame Krankheitssymptome verbinden stärker als gemeinsame Überzeugungen.
    Carl Merz
  27. Generäle und Dirigenten leben länger, weil sie gewohnt sind, daß man ihnen nicht widerspricht.
    David Frost
  28. Gerichte können kein Gerücht zum Schweigen bringen.
    Johann Nestroy
  29. Gerüchte soll man erst ernst nehmen, wenn sie dementiert werden.
    Carl Sommer
  30. Gescheite Leute kann man überzeugen - dumme muß man überreden.
    Curt Goetz